Tag-Archiv | Verlust

Tag 12 – mein Körper hat sich verändert

Hallo ihr Lieben 🙂

der 12. Tag war unter dem Thema RUHE für mich geprägt. Ich gab diesem Bedürfnis nach Ruhe soweit es im Alltag ging nach.

Ich habe früh geschlafen und auch die Nacht auf heute war irgendwie viel zu schnell vorbei… hahaha – wer kennt das nicht?

Inzwischen ist es mir eine Freude auf die Waage zu steigen, ohne Angst, denn auch wenn es Tage gibt, wo dort nicht so viel „Verlust“ angezeigt wird, so spüre ich doch deutlich, das sich etwas in meinem Körper tut! Besonders am Bauch und am Hintern 😉

Mein Klamotten sitzen recht locker, engen nicht ein und die Hosen rutschen sogar zum Teil schon…. 2 habe ich bereits aussortiert 🙂

Da meine Kur KEINE Diät ist, habe ich nicht mit Verzicht oder Mangel zu tun – ganz im Gegenteil 🙂 Ich schlemme richtig gut und Hunger? Fehlanzeige!!!

 

So ihr Lieben, dann auf in den neuen Tag…. der 13. Kur Tag für mich!

Lasst es euch gut gehen! Bis bald,

Herzensgrüße von Sabine Shana`Shanti ❤

Abschied – Teil 2

… weitere 3 Jahre später… nach: „Ein weiterer Verlust„…

Seelenliebe

Es folgt ein weiterer Auszug aus meinem ersten Buch „Barfuß übers Lavafeld“, welches leider nicht mehr im Handel erhältlich ist. Doch auch diesen Auszug hier möchte ich gern mit euch teilen:

Bis Freitag hörte ich nichts von ihm, auch nicht von meiner Tochter, bis auf einen kurzen Anruf, ob ich sie nun zu ihrem Vater abgeschoben hätte, das tat sehr weh, aber ich bleib hart, ich konnte ihren Schmerz verstehen, doch ich wollte mich nicht mehr erpressen lassen. Am Abend sind Andi und ich essen gegangen….. und ich konnte es mir nicht verkneifen einen Zettel mit der Bitte um Rückruf bei meinem geschiedenen in den Postkasten zu stecken…. Andi meinte das bringt nichts, doch am Samstag hatte ich einen Anruf auf meinem Handy…. Mein Ex…. Somit hatte ich nun auch seine neue Handynummer. Ich rief ihn zurück und er fragte mich ob wir uns denn noch nicht eingekriegt hätten…

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Ein weiterer Verlust

Ein älterer Blogbeitrag aus meinem Leben. Es beschreibt einen Tag im Jahre 2006, vier Jahre nach dem Tod meines Vaters

 

…… ein weiterer kurzer Auszug aus meinem leider nicht mehr erhältlichen Buch  

„Barfuss übers Lavafeld“:

…………

Am folgenden Tag unternahm Renate, meine älteste Schwester, mit Tabletten einen Suizid- Versuch, und mein Sohn kam mit einem Katzenbaby nach Hause, dessen Mutter überfahren wurde. Ich dachte nur: „Einer geht und einer kommt!“

2 Tage lag sie noch im Krankenhaus an den Apparaten, Hirntot, doch die Maschinen durften erst abgestellt werden, als der Giftcocktail heraus war. Ich nahm alles mit seltsamen Abstand war. Natürlich war ich betroffen, doch zu der Zeit wusste ich schon vieles über Spiritualität und das die Seele ihren Weg schon vorher plant um bestimmte Erfahrungen zu machen, wusste, dass sie ganz gehen musste, sie hatte sich für diesen Weg entschieden. Ich stand am Tag darauf an ihrem Krankenbett und schaute sie an. Links stand mein Schwager, rechts meine Mutter und ich fragte mich, für wen das denn wohl nun schlimmer wäre. Ich diskutierte mit den Ärzten, Neurologen und Schwestern, jeder sagte, dass sie zu 99% hirntot sei und nicht selbst atmen könne, aber wie gesagt, die Maschinen könnten erst abgestellt werden, wenn alles an Medikamenten aus ihrem Körper heraus war. Dann würden noch weitere Tests folgen, und wenn es dann bei einer Null Linie im EEG bliebe, dann und erst dann könnte man die Geräte ausstellen. Grübelnd stand ich vor den Maschinen und suchte den Knopf, den man drücken oder den Stecker, den man ziehen müsste, doch Alfons sagte : „Wenn das jemand tut, dann ich, du musst für deine Kinder da sein!“

Ich war wütend, das ganze war menschenunwürdig, niemand hatte Hoffnung, und doch arbeiteten die Organe einwandfrei. Allerdings rechneten die Ärzte damit, dass der Kreislauf sogar von alleine versagen könnte. Doch immer, wenn mein Schwager sprach, stieg ihr Puls an, und ich brauchte Erklärungen. Also rief ich Erika Schmitt an, bei ihr hatte ich vieles gelernt, was für den menschlichen Verstand nicht greifbar war und fragte nach, was denn da eigentlich los sei. Sie nahm Kontakt zu Renates Seele auf und erklärte mir, dass sie nicht mehr in ihren Körper zurück könne, und dass sie nun Angst hätte, doch sie spürte, dass wir bei ihr waren. Ich solle auf meine innere Stimme hören, denn ich wüsste genau was zu tun sei.

Eine Krankenschwester bot an, mit der Seelsorge zu sprechen, beide lehnten erst ab, doch ich bestand darauf. Die Pastorin kam und führte uns in einen kleinen Raum, begann das Gespräch damit das niemand Schuld habe, das es ihr eigener Entschluss war und wir sie nun gehen lassen müssten. Ich sprach zuerst mit ihr, darüber, was in mir vorging, das gab meiner Mutter und auch Alfons Mut. Sie suchten im Anschluss nochmals das Gespräch, es tat einfach gut mit jemanden darüber zu sprechen, den Schmerz heraus zu lassen. Diese Gelegenheit nutzte ich um alleine mit meiner sterbenden Schwester zu sprechen. Dazu hielt ich ihre Hand und schaute immer wieder auf die Monitore, die ihren Herzschlag aufzeichneten und auch die Hirnströme. Als ich Anfing zu reden fiel erst ihr Puls etwas ab, doch als ich erwähnte, das sie ruhig gehen darf, es sogar muß, das sie keine Angst zu haben braucht, das alles gut sein würde, da schoss der Puls nach oben. Es war unglaublich. Ich sah in ihr Gesicht, jedoch keine Regung, ihre Hand lag warm in meinen, kein Druck, kein Flattern zu spüren, aber ihr Puls raste.

Zu dem Zeitpunkt waren meine Schwestern total zerstritten, es ging um das Erbe der gemeinsamen Oma und meine Mutter redete kein Wort mehr mit Doris, mein Schwager Alfons verbot sogar, dass Doris im Krankenzimmer Abschied nehmen durfte, doch dann fragte er mich, warum Renate nicht von alleine gehen würde.

Auf einmal war alles klar, meine Aufgabe bestand darin, dass sich meine Schwestern verabschieden können und darin, den Familienfrieden wieder herzustellen. Meine Mutter, die Erika ja auch kannte, flehte mich an, dass ich Alfons davon überzeugen solle, das Vergebung die höchste Art war, Respekt zu zeigen, vor uns allen und vor meiner sterbenden Schwester.

Ständig war ich am telefonieren, doch Doris war schon mit ihrem Mann Lothar nach Süddeutschland unterwegs. Sie durfte nicht ans Sterbebett unserer Schwester und wäre daran fast zerbrochen. Ihr Mann wollte sie ablenken, deshalb waren sie, als Alfons endlich bereit war, sie zur ihr zu lassen, schon fast 400 km weit weg. Sie würden es nicht rechtzeitig schaffen, um noch rechtzeitig da zu sein, denn der letzte Neurologische Test stand nun unmittelbar bevor. Wir mussten die Intensivstation für etwa eine Stunde verlassen. Zuerst gingen wir im Park spazieren, meine Mutter und ich setzten uns dann in die Cafeteria, beobachten Alfons dabei, wie er vor den Fenstern auf und ab lief, nervös eine Zigarette nach der anderen rauchte und die Minuten vergingen quälend langsam.

Der Anruf der Ärztin kam, der Test sei vorbei und wir könnten zurück auf das Zimmer. Den langen Gang dorthin im Bewusstsein, das wir nun zu meiner Schwester gingen um sie beim Sterben zu begleiten. Meine Mutter wurde auf dem Weg dorthin immer langsamer und unglücklich standen wir vor der Tür der Intensivstation. Niemand mochte auf die Klingel drücken, damit wir eingelassen werden. Keine Ahnung wer letztendlich dann doch den Knopf drückte und als kurze Zeit später der Türsummer ertönte hatte das etwas sehr grausames an sich.

Der Test erbrachte wie erwartet keine Reaktionen und die Ärztin fragte uns, ob wir noch Zeit zum verabschieden brauchten. Alfons wäre beinahe geplatzt, er schrie: „Wir haben uns jetzt 3 Tage verabschieden müssen“. Als dann die Maschinen abgestellt wurden, hielt ich Renates linke Hand, Alfons ihre rechte, meine Mutter stand weinend am Fußende und streichelte über ihre Beine. Ich sprach Gebete und bat die geistige Welt ihr zu helfen.

Es dauerte eine Ewigkeit bis der Herzschlag nachließ und es tat weh, sie dort so liegen zu sehen, ich war so machtlos. plötzlich verstärkte sich ihr Griff um meine Hand, die zusammen mit ihrer auf ihrer Hüfte lag, und sie zog den Arm mit aller Kraft an ihre Brust, zeitgleich drehte sie ihren Kopf in die Richtung ihres Mannes und ich rief nur panisch: „ich bin das nicht, das macht sie, ich bin das nicht!“, und ich suchte verzweifelt den Schalter um das Beatmungsgerät wieder einzuschalten. Meine Mutter und mein Schwager sahen dies mit weit aufgerissenen Augen, doch wir konnten nichts tun. Dann wurde es weniger, der Druck ließ nach und ihr Kopf und der Arm rutschten wieder in die alte Position zurück. Ihre Finger waren auf einmal sehr kalt und ich griff mit der anderen Hand an ihren Arm, und zu prüfen, wie dort die Temperatur war. Ich konnte mit meiner rechten Hand förmlich verfolgen wie die Kälte auf ihrer Haut langsam aber sicher Richtung Oberarm wanderte. Der Monitor zeigte kaum noch einen Puls, und die Ärztin kam rein, um auch dieses Gerät auszuschalten. Sie schrieb die Uhrzeit auf für den Totenschein und bat uns, nun das Zimmer zu verlassen. Wir könnten in ungefähr 30 Minuten wieder kommen, dann wären die Schläuche entfernt und man hätte sie dann aufgebahrt. Ich schaute auf die Uhr, das ganze hatte fast 15 Minuten gedauert, ich war tief erschüttert. Ohne etwas zu sagen, sind wir drei wieder  in den Park gegangen und jeder führte einige Telefonate. Alfons mit seiner Mutter, meine Mutter mit Ellen und Bernd, ich mit meinen Kindern und Erika. Diese sagte mir, dass ich es sehr gut gemacht hätte, aber noch Arbeit auf mich warten würde, damit Renates Seele ins Licht gehen könnte. Wieder funktionierte ich nur, aber diesmal war es etwas anders. Ich wusste, dass ich noch etwas für sie tun konnte, und ich akzeptierte ihre Entscheidung, so aus dem Leben zu gehen.

Die Zeit vor der Beerdigung war noch mal richtig schlimm. Meine Mutter sagte, wenn Doris käme, bliebe sie weg und umgekehrt auch. Mir platzte fast der Kragen, ich knallte ihnen das Buch von Neale Donald Walsh, Ich bin das Licht, die kleine Seele spricht mit Gott, auf den Tisch und zischte, sie sollten das gefälligst lesen und dann entscheiden.

Alles beruhigte sich, und ich saß mit meinen Kindern in der ersten Reihe auf der linken Seite, meine Mutter mit Alfons und seiner Mutter rechts, meine Schwester kam erst später und setzte sich in die hinterste Bank, zusammen mit ihrer Familie. Ich beobachtete, dass sogar mein Nochmann erschien. Ich sah nur aus den Augenwinkeln seine Schuhe und wie er mit 3 gelben Rosen in seinen zitternden Händen am Sarg stand, dachte bei mir: „Siehst du, hier sitzt deine Familie und du gehörst nicht mehr dazu“. Später am offenen Grab gab er mir sogar die Hand und klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Es tut mir leid Maus!“, mir fiel der Unterkiefer herunter und zu meiner Mutter sagte er: „Na Schwiegermutter, nun reicht es aber hin, Kopf hoch!“. Ich wunderte mich über gar nichts mehr….

Nach dem anschließenden Kaffee trinken fuhr ich mit den Kindern nach Hause, Topsi musste ja schließlich raus. Auf dem Heimweg kam ich am Laden von Frank und Suse vorbei und davor stand der Wagen von Jörg. Ich schnappte mir meinen Hund und ging mit ihr Richtung Laden. Es war mir ein Bedürfnis ihm zu danken das er trotz allem dabei war. Wir wechselten ein paar Sätze doch dann ignorierte er mich total, streichelte nur den Hund wie verrückt.

In den folgenden Tagen und Wochen  tat ich noch einiges, um Renates Seele den Weg ins Licht zu ebnen. Zu dieser Zeit immer wieder bis tief in die Nacht Nachrichten und Telefonate mit Andreas. Sehr gefühlvoll, sehr intensiv…. Sehr nah……

Ihre Realität ist lediglich ein Spiegelbild Ihrer Schwingungen

DENKE ANDERS BLOG

Alles im Universum besteht aus Energie und Materie; alles, was Energie und Materie darstellt, ist eine energetische Vibration. Energisches Vibrieren zieht ähnliches Vibrieren an. Das ist das Gesetz der Anziehungskraft. Den menschlichen Körper und die äußere Erfahrung umfassen weniger als 99 % Energie und weniger als 1 % ist Materie. Interessant ist, dass wir uns eher darauf konzentrieren, was wir sehen können, welches weniger als 1% darstellt.

Die Tatsache ist, dass die unsichtbare Energie und Materie, und ihre energetischen Vibrationen, sich am schwersten auf Sie und Ihre Lebensziele auswirken. Der nachfolgende Text beschreibt, wie Sie ihr Inneres kultivieren und somit Ihre Eigenschwingung anheben können. Ihre Realität ist lediglich ein Spiegelbild dessen, was Ihre energetischen Schwingungen in Ihr Leben ziehen.

Die Erhöhung Ihrer Schwingung hilft Ihnen dabei, Ihr Leben aus höheren Ebenen des Bewusstseins und Macht zu manifestieren. Wenn Sie Ihre Schwingung erhöhen, sind Sie in der Lage, sich mit Ihrem…

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Wenn Trauer die eigenen Enkel verstößt….

Ihr Lieben,

heute schreibe ich einen sehr persönlichen Artikel….. ich weiß durchaus, das dies auch aus der Emotion heraus geschieht, jedoch muß es raus! Ich hatte durchaus vor wenigstens eine Nacht darüber zu schlafen, doch gelingt mir das leider nicht……. bin halt auch nur ein Mensch!

Wer mich etwas kennt und den einen oder anderen persönlichen Artikel hier von mir gelesen hat, weiß um die Trauerfälle innerhalb meiner Familie und auch darum, das die Familie durch die Trennung von meinem ersten Mann und seinem späteren Suizid in 2 Teile gespalten ist. Unsere 3 gemeinsamen Kinder waren plötzlich nur noch „meine“, die Großeltern Väterlicherseits mieden den Kontakt….. erst kaum merklich, doch dann immer mehr. Dieses mündete sogar darin, das sie weder erfuhren, das der Großvater vor kurzem im Krankenhaus war. Ich ermunterte die Kinder (inzwischen ja junge Erwachsene, trotzdem MEINE Kinder!) nochmal den Kontakt zu suchen, um zu klären, denn eines Tages wird es dann dazu zu spät sein.

Mein Sohn hat es getan, er fuhr ins Krankenhaus um den Opa zu besuchen und wurde mit den harten Worten empfangen: „Was willst du denn hier?“.  Eine Versöhnung oder ein Zulassen gab es nicht. Doch für meinen Sohn war es wichtig, es zumindest versucht zu haben.

Meine Töchter gingen anders damit um. Die Jüngste bot der Großmutter an, sie auch mal ins Krankenhaus zu fahren, doch die Oma drehte sich immer weg. Selbst wenn sie ihr mit ihrem Hund auf der Straße begegnete….. ich kann nur erahnen, was dieses Verhalten in den Seelen anrichtete.

Meine Große war diejenige die versuchte aus der Ferne, wenigstens ab und an Kontakt zu halten, wie Anrufe zu den Geburtstagen, Weihnachten und mal zwischendurch, doch immer wieder wurde sie mehr oder weniger abgewimmelt….. sogar auf einen 4 Seiten langen Brief im letzten Jahr kam keine Antwort. Nach Außen hin tat sie immer, als sei ihr das dann egal, wenn etwas geschieht, doch wir wissen ja alle, wenn dann etwas Eintritt, wie ein Todesfall, dann kommen natürlich Trauer und auch mitunter unverarbeitete Dinge hoch.

Der Gipfel war jedoch, das wir vor ca. 2 Wochen aus der Zeitung erfuhren, das der Opa nun verstorben sei! Das Inserat war im kirchlichen Teil der Tagesszeitung, also keine Traueranzeige der Familie, denn sie wollten ja nicht, das meine Kinder etwas erfahren! Doch durch diese kleine fast unscheinbare Anzeige brach natürlich die kleine, bereits von Scherben und Trümmern übersähte Welt der Kids zusammen – mal wieder 😦

Die Danksagung jedoch einige Tage später war unterschrieben mit: Im Namen der gesammten Familie   – welch ein Hohn!

Ich versuchte zu dem Zeitpunkt noch heraus zu finden, wann die Trauerfeier sein würde, doch es war bereits alles zu spät und „gelaufen“! Die Kinder hatten keine Möglichkeit mehr, bei einer Trauerfeier gemeinsam von ihrem Großvater Abschied zu nehmen. Mir zerriss es innerlich schier das Herz. Ich spürte die Wut, die Trauer, die Traurigkeit und Fassungslosigkeit und konnte doch nichts tun. Also schrieb ich, nach 7 Jahren Funkstille mit mir und der Familie meines Exmannes, an meine Exschwiegermutter einen langen Brief, eine Kopie davon ging an meinen Exschwager. Ich wollte sie aufrütteln, erinnern, das ja in den 3 Kindern ein Teil ihres Sohnes weiter lebt und sie ja damals immer gern bei uns waren oder auch die Kinder zu sich holten…… natürlich kam da keine Reaktion! Doch mir war es wichtig auch mitzuteilen, das ich mich mit meinem Exmann ganz kurz vor seinem Tod ausgesprochen hatte. Nur wurde ich durch meinen letzten Besuch bei ihm als Schuldige abgestempelt, denn für diese Familie stand fest: Ich hatte ihn in den Tod getrieben! Ich schwieg damals, weil ich wusste, es war seine Entscheidung so von dieser Welt zu gehen….. das kann man hier im Blog alles nachlesen…..

Meine älteste Tochter war jedoch nun über diese Botschaft vom Tode des Opas und das man sie und ihre Geschwister so außen vor gehalten hat, vollkommen außer sich. Am liebsten hätte sie eine Anzeige in die zeitung gesetzt, doch ich konnte sie überzeugen, das sie damit nichts gewonnen hat. Sie schrieb also einen Brief an ihre Oma….. erzählte von ihrem Leben in der Zwischenzeit, bat um Kontakt, hin und wieder einen Anruf und wollte natürlich auch klar wissen, ob die Oma noch weiteren Kontakt wünschte oder nicht.

Vorgestern geschah dann sozusagen ein „kleines Wunder“, denn die Oma rief sie tatsächlich an. Sie war einverstanden das es hin und wieder ein paar Telefonate geben sollte, vielleicht sogar auch mal ein Treffen, ein gemeinsames zum Friedhof gehen, und sie sagte auch, das sie wohl auch einiges falsch gemacht hätte, der Opa jedoch aus verschiedensten Gründen nun mal nicht wollte das die Kinder davon erfahren. Meiner Tochter gelang es zu sagen: „Schwamm drüber, das kann ich jetzt so akzeptieren, lass uns doch nochmal gemeinsam neu anfangen!“.  In meinen Augen zeugt das von wahrer Größe!

Sie war so glücklich! Ich freute mich sehr für sie und hatte doch ein Ungutes Gefühl. Meine beiden anderen Kinder waren von dieser Vorgehensweise, also von dem verschweigen, so getroffen, das sie sagten, im Augenblick sind sie zu wütend, würden selbst keinen Kontakt mehr wollen – jedenfalls für die nächste Zeit nicht. Konnte ich auch verstehen!

Nun, mein ungutes Gefühl hat sich heute bestätigt 😦

Meine Tochter rief mich an um zu sagen, das die Oma erneut anrief um ihr nun mitzuteilen, das sie doch keinen Kontakt mehr will. Sie hätte auf Grund des Briefes so unruhig geschlafen und sie sieht ihren verstorbenen Mann im Traum, also möchte sie das bischen Zeit was ihr noch bleibt lieber in Ruhe leben!

UNFASSBAR!!!! Ich gebe zu, ich bin so wütend! Meine Tochter ist so unendlich traurig, enttäuscht, maßlos entsetzt…. nun muß sie auch noch damit wieder fertig werden.

Mein Sohn sagte darauf zu mir, es sei ihm egal (was ich nicht wirklich glauben kann), doch er ist sich sicher, das es eines Tages, wenn es einen Himmel gibt, die Antwort geben wird für dieses Verhalten und zwar von seinem Vater an dessen Mutter! Dieses scheint ihm ein kleiner Trost zu sein…… und ich wieß durch eine liebe Freundin, die mir schon einige Male ermöglicht hat über sie mit meinem verstorbenen Exmann zu kommunizieren, das er für dieses Verhalten so gar kein Verständnis hat und es nicht gutheißen kann.

Sein eigener Vater, dem sei er im Jenseits bereits begegnet, doch hätte er ihn nicht als seinen Sohn erkannt, weil er noch zu sehr in seiner eigenen Verbitterung gefangen sei. Diese Verbitterung und auch die Schuldgefühle haben ihn buchstäblich in den letzten Jahren von innen aufgefressen! Er hatte Krebs, äußerst agressiv!

Nunja, das musste nun einfach mal raus……. und ich werde mir mit meinen Kindern gemeinsam etwas überlegen, wie wir weiter vorgehen werden….  Ich weiß durchaus, das der Schmerz einer Mutter unermesslich ist, wenn sie auf welche Weise auch immer ein Kind verliert, doch sind die eigenen Enkel denn so gar nichts wert? Ich finde dieses Verhalten so herzlos, zumal es ja noch einen Sohn (mein Exschwager) gibt, der widerum einen Sohn hat. Für den ist sie ja wohl nach wie vor da.

Es scheint zu stimmen was meine Kinder vor einigen Jahren sagten, als dieses Kind auf die Welt kam:

„Mama, nun haben sie einen neuen Enkel, nun wollen sie uns nicht mehr!“

In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag

zum Buch: HIER!

Kurzbeschreibung
Eine neue Trauerkultur

Verlust und Trauer gehören zu jedem Leben. Immer wieder nehmen wir Abschied und brechen neu auf. Solche Situationen strengen an, sind aber zu meistern. Dieser grafisch einladend gestaltete Leitfaden will solche gesunden und natürlichen Entwicklungsprozesse anstoßen. Er bedenkt mit vielen Praxisimpulsen besonders Trauer und Verlust beim Tod geliebter Menschen. Doch auch Abschied und Verlust anderer Art bei neuen Lebensentwürfen, bei Veränderungen in Partnerschaft und Beruf und vieles mehr werden hilfreich thematisiert. Im Chaos der Trauer orientiert das Buch, macht sensible spirituelle Angebote, baut eine Solidargemeinschaft Trauernder auf, fördert unser Verständnis füreinander und ermutigt zu einem liebevollen und individuellen Umgang mit der Trauer.

Über den Autor
Karina Kopp-Breinlinger, geb. 1954, ist erfahrene Trauerbegleiterin mit verschiedenen Zusatzausbildungen. Fort- und Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche und professionelle Begleiterinnen und Begleiter. Sie leitet Trauergruppen und leistet Einzelbegleitung. Engagiert in der Hospiz-Arbeit. Sie lebt in München. Beide Autorinnen leiten das Münchner Institut für Trauerpädagogik. http://www.mit-institut.de

geb. 1951, Dipl.-Päd., Dipl.-Psych., ist approbierte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Langjährige Erfahrungen in Trauerbegleitung in Klinik und psychologischer Beratungsstelle. Aus- und Fortbildungsangebote in Trauerbegleitung. Tätig in eigener Praxis für Familientherapie, Supervision und Mediation in Eichenau bei München. Petra Rechenberg-Winter und Karina Kopp-Breinlingen leiten das Münchner Institut für Trauerpädagogik.

Pressestimmen
„Trauern geschieht im zwischenmenschlichen Wechselspiel, davon sind die beiden Autorinnen überzeugt. Konsequent vertreten sie den Leitgedanken: „Keiner trauert für sich allein…“ Daraus resultiert, dass nicht nur diejenigen die trauern, sondern auch ihre sozialen Umgebungen durch diesen Entwicklungsprozess nachhaltig verändert werden.

Dieser Gedanke ist zunächst einmal erstaunlich, weil Trauernde sich oft als ausgeschlossen und am den Rand der Gesellschaft fühlen. Die Autorinnen sehen Gründe hier für in unseren Vorurteilen und Mythen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass Vergänglichkeit und Verluste in unserer Gesellschaft nicht mehr als Teil unseres alltäglichen Lebens dazu gehören. Auch sind pauschale Aufrufe zu falsch verstandener Stärke wie z.B. ein Indianer kennt keinen Schmerz zu hinterfragen. Auch die Vorstellung, dass die Zeit alle Wunden heilen würde trifft ihrer Ansicht nach nicht zu. Ein bloßes Abwarten helfe keinem Trauernden weiter.

Trauernde befinden sich in Krisen- und Wendezeiten. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass sie in ihrem Schmerz verhaftet bleiben. Damit dies nicht geschieht ist es nötig, dass sie Möglichkeiten erhalten, ihrem Schmerz Ausdruck zu verleihen.Sie brauchen aber auch einen Raum, indem sie sich mit ihrem Schmerz angenommen fühlen und Menschen, die sie annehmen und begleiten. Wie dies aussehen kann, wird von den Autorinnen in zahlreichen Beispielen aus ihrer Arbeit als Trauerbegleiterinnen beschrieben.

Das Buch richtet sich nicht nur an Trauernde nach dem physischen Verlust eines Menschen oder an Trauerbegleiterinnen und -begleiter, sondern auch an Menschen, die Verluste anders erleben – wie etwa bei neuen Lebensentwürfen, bei Veränderungen in der Partnerschaft und Beruf.

In einfachen Worten werden Hintergründe und theoretische Aspekte von Trauer als einen Entwicklungsweg beschrieben, spezielle Hinweise für Trauerbegleiterinnen und -begleiter gegeben. Zu guter Letzt ist das Buch auch eine Fundgrube für lyrische Texte, Bilder und Symbole für die Trauerarbeit.“ (Trauernetz, Carmen Berger-Zell )

„Unsere Gesellschaft hat es vielerorts verlernt, mit Verlust und Trauer zu leben. Karina Kopp-Breinlinger und Petra Rechenberg-Winter wollen mit ihrem Buch «In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag» neue Akzente in der Bewältigung vom Hinschied setzen, denn Verlust und Trauer gehören zu jedem Leben.

«Immer wieder nehmen wir Abschied und brechen neu auf. Solche Situationen strengen an, sind aber zu meistern. Dieses Begleitbuch will solche gesunden und natürlichen Entwicklungsprozesse anstossen. Es bedenkt mit vielen Praxisimpulsen besonders Trauer und Verlust beim Tod geliebter Menschen. Doch auch Abschied und Verlust anderer Art – etwa bei neuen Lebensentwürfen, bei Veränderungen in Partnerschaft und Beruf – werden hilfreich thematisiert» schreibt der Verlag Kösel. Das Buch beeindruckt durch den liebevollen und individuellen Umgang.“ (http://www.kulturonline.ch, Redaktion: Roland P. Poschung )

Wenn die Seele weint….

….. und der Mensch es ignoriert…..

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mich gern mal wieder persönlich, außerhalb der täglichen Botschaften, an euch wenden…. und zwar zum o. g. Thema!

Ein jeder kennt doch sicher die ein oder andere Situation, in der man sich einsam, allein, traurig, hilflos oder auch nur einfach emotional müde fühlt.. Ursachen dafür gibt es viele. Da ist der Alltag, der Beruf, der Partner, die Familie… alle(s) fordert(n) uns oder aber das andere Extrem tritt zu Tage: man ignoriert uns.

Wir fühlen uns unverstanden, überfordert und funktionieren trotzdem wie gewohnt weiter, trotz der inneren Stimme, die uns ganz eindeutig zu verstehen gibt, was wir tun sollen oder können. Das kann folgendermaßen aussehen:

  • sag NEIN!
  • wehre dich!
  • lass dir das nicht gefallen!
  • sprich aus, was dich bedrückt!
  • nimm Hilfe an!
  • ich brauche Ruhe!

usw, usw……

In meiner täglichen Beratungspraxis erlebe dich die unterschiedlichsten Themen und Konstellationen. Vorwiegend sind es Frauen… Mütter, die neben ihrem Job oder/und den Kindern im wahrsten Sinne des Wortes ihren Mann stehen müssen…. sie ignorieren und/oder vergessen darüber hinaus, ihre weibliche Seite zu leben. Viele Frauen wissen heute im Grunde gar nicht mehr um diese weiche Seite in sich selbst. Sie haben es verlernt oder schlicht aberzogen bekommen.
Doch zunehmend sich auch Männer betroffen. Sie stehen oft unter dem Druck, ihre Familie ernähren zu müssen, Leistung im Job und immer höhere Anforderungen gerecht zu werden. Auch hier gilt – immer mehr Leistung in kürzester Zeit!

Die Menschen funktionieren nur noch, ignorieren wie oben schon erwähnt, die innere Stimme und machen immer weiter….. bis… ja bis es nicht mehr anders geht!

Wie sage ich immer so schön?

„Die da oben schauen sich das ganze eine Weile an und wenn der Mensch dann immer noch nicht hört, wird er gnadenlos auf die Bretter geschickt!“

Denn die Seele sucht sich einen Weg, um sich dann eben anders mitzuteilen, wenn auf die innere Stimme nicht gehört wird: Sie manifestiert sich eine Krankheit in dem Körper, in dem sie wohnt! Auch hier gibt es natürlich vielfältige Möglichkeiten!

Das kann der einfache Schnupfen sein, der signalisiert, das der Mensch die Nase buchstäblich gestrichen voll hat…

… oder Schmerzen im Knie, da sie möglicherweise in ihrer Haltung jemanden oder etwas gegenüber unbeugsam sind…..

…. oder Magenprobleme, weil sie Angst vor Veränderungen und neuen Ideen haben, oder etwas „schwer im Magen“ liegt…..

…. oder Rückenprobleme, da die Last, die sie tragen müssen (BeLASTung) zu groß und schwer ist, es einfach nicht weiter geht…..

…. oder sind ausgebrannt…. leer…. die Akkus laufen noch nicht mal mehr auf Reserve….

…. oder gar eine „schlimme“ Krankheit, wie Krebs,  Herzinfarkt,  Schlaganfall oder ähnliches….

Natürlich spielt die Veranlagung auch eine gewisse Rolle, eben auch die Seelenverträge, doch hat es ein JEDER und eine JEDE in der Hand, selbst auf die eigenen Gedanken zu achten, in die Eigenverantwortung zu gehen und an sich zu arbeiten, ggf. auch notwendige Grenzen zu setzen, denn eines ist absolut sicher:

Wenn die Seele weint, und der Mensch es ignoriert…. und das über einen längeren Zeitraum… so sucht sie sich einen Weg…. damit der Mensch erkennen kann, sich erholen, etwas verändern und seine Lektion lernen kann!

Deshalb sehe ich persönlich Krankheiten nicht als etwas überaus negatives, sondern als Chance…. und als Geschenk!

Denkt mal drüber nach 😉

Wer dazu Hilfe benötigt, kann sich gern an mich wenden. Entweder über Questico, per Mail, meine Homepage  oder über meinen Shop. Ich bin gern für DICH da!

Herzliche Grüße

Sabine

http://www.questico.de/Sabine-Hahner.html

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