Tag-Archiv | Trost

Adventskalender 15. Türchen

am 15.

TROST!

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Hoffnung ist ein Geschenk.
Sie kommt wie der junge Morgen nach einer langen Nacht.
Sie kommt dann, wenn du die Augen wieder aufschlägst
und erstaunt feststellst:
Es geht ja weiter!
von Rainer Haak
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Die Schutzengel unseres Lebens
fliegen manchmal so hoch,
dass wir sie nicht sehen können,
doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
von Jean Paul
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Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
von Jean Paul
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Wochenausblick vom 07.09.15 – 13.09.15

 

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Schwingungszahlen: 23 (5); 41 (5) und 1

Zahlencode: 3579 (6)

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Kleine Vorausschau:

Lass dich fallen in die Arme der Engel 🙂

und lass dich trösten, denn dein Weg war bisher steinig und hart…

Fühle dich Geborgen und erkenne deine Aufgaben an.

Verbinde dich mit deinen Ahnen, denn viele Ahnen-Themen wollen jetzt angesehen werden.

Sie brechen hervor – in jedem Einzelnen von uns und im Außen.

Also sei Zentriert und übe dich in Selbstbefreiung!

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Was kommt in dieser Woche auf uns zu?
Worauf sollen wir achten?
Welche Energien wirken auf uns ein?

Ein Ausblick unter dem Aspekt verschiedener Sternenkonstellationen und den Botschaften der Engel.

http://seelen-schule.com

Die verwendeten Kartendecks:

1. Engel Karten: 44 Lichtbotschaften
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3793421503

2. Kartendeck: Seelen-Medizin von Lisa Biritz
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3843490422

3. Kartendeck: Aufstellungen mit Engeln von Renate Baumeister und Susanne Hühn
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3843490260

4. Kartendeck: Das Orakel des Goldenen Zeitalters
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3955310116

5. Das Krafttier-Orakel
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3843490031

Kristalle der Wirklichkeit zum download:
http://www.seelen-schule.com/news/kristalle-der-wirklichkeit/

Buchtipp: Dieter Broers: Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden
http://astore.amazon.de/seelenliebe05-21/detail/3950381406

Orgonit: http://www.regenbogenwirbler.de/orgonit/rwo/

Wochenausblick vom 20.10.14 – 26.10.14

gern auch zum teilen 🙂

In dieser Woche dürfen wir uns bewusst werden, das wir nicht allein sind!

Unsere Sternengeschwister, Engel und Geistwesen begleiten und unterstützen uns auf all unseren Wegen.

Es geht vermehrt um Widerstände die es zu transformieren kannst und auch immer (noch) und wieder um Vergebung!

Selbstliebe und die Hinwendung zu sich und seinem ganzen Sein

– mit Hilfe unserer Sterengeschwistern und Sternenwesen!

Was kommt in dieser Woche auf uns zu?
Worauf sollen wir achten?
Welche Energien wirken auf uns ein?

Ein Ausblick unter dem Aspekt verschiedener Sternenkonstellationen und den Botschaften der Engel.

http://seelen-schule.com

Webinare und mehr:
https://www.sofengo.de/academy/Seelen…

Die verwendeten Kartendecks:

1. Engel Karten: 44 Lichtbotschaften
http://astore.amazon.de/seelenliebe05…

2. Kartendeck: Seelen-Medizin von Lisa Biritz
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3. Kartendeck: Aufstellungen mit Engeln von Renate Baumeister und Susanne Hühn
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4. Kartendeck: Das Orakel des Goldenen Zeitalters
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Kristalle der Wirklichkeit zum download:
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Abschied

     Foto von: Jürgen Helm

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Kopiere diese Rose…

… wenn Du jemand im Himmel hast,

den Du nie vergessen wirst….

So war es heute auf vielen Pinnwänden bei Facebook zu lesen. Auch ich habe diese Rose kopiert und auf meine Pinnwand gesetzt, im Gedenken an meinen Vater.

Er ging seit mehr als 9 Jahren von uns,  plötzlich und unerwartet wie man dann so schön sagt. Heute fühlte ich mich durch diese Pinnwandeinträge wieder an diese Zeit erinnert – mit Abstand die schlimmste in meinem Leben 😦

Plötzlich und unerwartet…… hmmm nun im Rückblick muß ich gestehen, das dem nicht so war. Ich muß mir eingestehen, das ich es damals geahnt habe, schon Wochen vorher! Aber ich gestand es mir nicht ein, wollte es wohl auch nicht wahr haben. Heute erkenne ich die Anzeichen, wenn sich eine Seele entschlossen hat zu gehen, nur damals war es nicht so.

Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag, als wäre es gestern erst gewesen. Es war brütend heiß, man bekam kaum Luft und ich dachte den ganzen Tag daran, das ich zu meinem Vater muß. Ich hab es nicht getan! Doch wer mag liest selbst…..

Es folgt ein Auszug aus meinem ersten Buch „Barfuß übers Lavafeld“, welches leider nicht mehr im Handel erhältlich ist. Doch diesen Auszug hier möchte ich gern mit euch teilen:

Dann stand der Sommer 2002 vor der Tür, ein gemeinsamer Urlaub in Dänemark mit meinen Eltern war geplant, das Haus direkt am Strand gebucht und ich hielt an einem recht heißen Tag einen Vortrag für eine Kollegin und deren Interessenten. Ständig hatte ich das Gefühl, ich muß zu meinen Eltern fahren, doch ich tat es nicht. Die Mädchen waren beide bei ihnen und am Abend wollten sie nach Hause kommen, weil Oma und Opa einen Krankenbesuch machen wollten. Die Unruhe hielt an, zu Hause lief ich ungeduldig hin und her, es trieb mich förmlich von zu Hause weg. Ich schnappte mir den Hund, lief eine Runde, aber es blieb unverändert. Meine Töchter kamen lachend nach Hause, braungebrannt…..und gutgelaunt, sie hatten einen schönen Tag im großen Planschbecken verbracht und sind mit meinen Eltern gemeinsam ein Stück gemeinsam Richtung unser Haus gegangen, alles schien in Ordnung zu sein und doch hatte ich dieses Gefühl etwas tun zu müssen. Ich sprach darüber mit Jörg doch er meinte ich könne doch nicht zu meinen Eltern gehen wenn diese selbst zu Besuch wären. Hm, ok, das sah ich ein und dann kam noch mein Schwager zu uns, der mir ein verspätetes Geburtstagsgeschenk brachte, ein Buch, das ich mir zwecks Fortbildung gewünscht hatte. Thema: Heilwirkung der Aloe Vera Pflanze, welches ich mir am späteren Abend im Bett zum lesen vornahm. Mein Mann fuhr zur Nachtschicht und die Kinder waren im Bett, am kommenden Tag sollte es die Zeugnisse geben  und die Ferien fingen an. Gegen 22:30 Uhr klingelte das Telefon, ich dachte es sei Jörg, war genau die Zeit bevor die Schicht los ging und so manches mal rief er mich an um noch einige Worte mit mir zu wechseln, doch er war es nicht. Es war Gerd, der Freund meiner Eltern, ich müsse sofort kommen, Papa wäre umgefallen, es ginge ihm nicht gut. Meine Augen vielen in dem angefangen Buch auf das Wort Herzinfarkt und ich sprang in meine Hose, Bluse drüber, Handy und Autoschlüssel geschnappt und los bin ich. Keine 4 Minuten nach dem Anruf war ich vor Ort. Gerd kam mir ganz aufgeregt die Treppe herunter entgegen, murmelte vor sich hin, ganz schlimm ganz schlimm und eine seltsame Ruhe ergriff mich. Ich stürmte die Treppe hoch in den Flur rein, Hannelore, die Freundin meiner Mutter saß weinend auf der Treppe auf der linken Seite, meine Mutter stand vor dem Gäste WC und hielt sich die Hände vor den Mund, mein Vater lag darin lang ausgestreckt und rührte sich nicht mehr. Er war zum austreten gegangen, hat noch die Spülung betätigt, jedoch zum Händewaschen kam er nicht mehr. Ein Blick genügte und ich wusste das er nicht mehr in dieser Welt weilte. Dann funktionierte ich nur noch, ich rief meinen Mann an, meine Schwiegermutter, das sie bitte nach meinen Kindern schauen soll, dann versuchte ich meine Schwestern zu erreichen, Gerd versuchte noch Herzmassage und Mund zu Mund Beatmung, rief immer wieder die Notrufzentrale an wo der Krankenwagen bliebe und alles schien auf einmal wie ein schlechter Traum zu sein. Die Gedanken überschlugen sich: Das kann er doch nicht machen, nicht jetzt, wir wollen doch in den Urlaub, morgen will er mit den Kindern Eis essen gehen, wie soll es weiter gehen, hätte ich vorher zu ihm fahren sollen, wie geht es meiner Mutter, warum weint Hannelore, was werden die Kinder sagen; Papa warum? Papa es tut so weh, bitte komm wieder, bitte sag mir das alles ist nur ein schlechter Traum. Du hast dir doch erst vor 2 ein halb Wochen ein neues Auto gekauft, das musst du doch fahren, Papa steh endlich auf und sprich mit mir……

Dann kam der Krankenwagen mit dem Notarzt, 2 Männer zogen den Körper meines Vaters in den Windfang und das ganze Programm musste durchgespielt werden. Sie rissen ihm sein Hemd auf, legten Zugänge, Elektroschocks, Adrenalin wurde gespritzt und ich stand zu seinen Füßen und beobachtete was dort genau vor meinen Augen ablief. Ich dachte es ist genau wie in diesen Arztserien, die wissen was sie tun, aber sein Herzschlag setzte nicht mehr ein, es war zu spät. Gerd führte meine Mutter von mir weg ins Wohnzimmer, ich blieb stehen, wollte es nicht wahrhaben, versuchte in Gedanken ihn zu ermuntern doch zurück zu kommen. Heute weiß ich das er ein Pflegefall geblieben wäre, sein Gehirn war schließlich zu lange ohne Sauerstoff.

Der Notarzt sah mich nach einer ganzen Weile an und schüttelte nur den Kopf, er könne nichts mehr tun und es täte ihm leid. 2 der Sanitäter gingen nach draußen vor die Tür und unterhielten sich über den bevorstehenden Urlaub und lachten – klar, ihr Alltag, sie dürfen sich nicht so emotional in ihrer Arbeit geben, die Belastung wäre ja kaum auszuhalten, aber ich saß da im Flur, hielt die Hand meines Vaters, versuchte sein Hemd gerade zu rücken, wischte die Gelreste von seinem Oberkörper und wurde zunehmend wütender auf diese Männer. Wie konnten sie nur so fröhlich sein wo doch gerade eben unsere Welt zusammen gebrochen war?? Gerd kam, sah es und ging vor die Tür und stauchte die Männer ordentlich zusammen. Der Notarzt war bei meiner Mutter, die total unter Schock stand und behandelte sie, ich bin wieder in den Flur, legte eine Decke über den Körper meines Vaters und hielt weiterhin seine Hand in meiner. Ich weiß heute gar nicht mehr ob ich weinte, ich glaube eher nein, aber ich hielt Zwiesprache mit ihm, sagte ihm das er keine Angst haben müsse, das er ins Licht gehen darf und wie lieb ich ihn habe. Dann sah ich in sein Gesicht und hoffte darin irgend eine Regung zu sehen, das ein Wunder geschähe und er die Augen aufschlägt und sagt: „Man hab ich einen Blödsinn geträumt!“, aber da war nichts, bis auf ein kleines Flattern in seiner Hand, wie ein kaum spürbarer Händedruck und sofort flogen meine Augen wieder hoch zu seinem Gesicht, leichte Panik überkam mich, ich wollte die Männer zurück rufen, sie bitten noch mal alles zu versuchen, ich habe ja schließlich eine Regung gespürt, doch es war vorbei.

Der Notarzt kam aus dem Wohnzimmer in dem er meiner Mutter eine Beruhigungsspritze gegeben hat, blieb bei mir im Flur stehen, legte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Es tut mir aufrichtig leid, ich hätte ihn gern für Sie gerettet, aber es lag nicht in meiner Macht“, dann drückte er kurz zu und als ich zu ihm auf sah hatte er Tränen in den Augen. Eine Welle des Mitgefühls überkam mich und so nickte ich nur und er ging.

Ich weiß nicht wie lange ich noch dort saß, auf einmal waren sie alle da, mein Schwager Lothar mit meiner Schwester Doris, meine Nichte Yvonne mit ihrem Freund Fabio und dann ging es ganz schnell. Der Bestatter wurde bestellt und kam innerhalb kurzer Zeit und Lothar, Fabio und Gerd halfen ihm den Körper meines Vaters aus dem Haus zu tragen. Ich wurde indem in die Küche geschoben und von meiner Schwester festgehalten. Mein Schwager wollte nicht das ich zuschaue wie sie ihn weg tragen. Irgendwann riss ich mich los und lief hinterher, da wurde gerade die Tür vom Leichenwagen zugemacht. Dann setzte sich der Wagen in Bewegung und ich schaute hinterher bis er um die Ecke verschwand. Mir zerriss es förmlich das Herz. Erst dann kam mein Mann, er kam direkt von der Arbeit und war kurz bei den Kindern, aber seine Mutter war schon da. Keine Umarmung, nur ein kurzes über den Arm streicheln, das war es. Ich registrierte es außergewöhnlich hellwach, aber maß dem irgendwie doch keine Bedeutung bei.

Meine Schwester blieb über Nacht bei meiner Mutter, ich wollte nur nach Hause in mein Bett, irgendwer fragte, ob ich denn überhaupt Auto fahren könne, doch ich konnte. Meine Schwiegermutter saß bei uns im Windfang, auch sie war irgendwie seltsam förmlich, aber unser Hund Topsi kam mit eingekniffenen Schwanz zu mir, stupste mich an und winselte leise. Irene sagte, das sie die ganze Zeit gejault hätte.

Dann lag ich im Bett, irgendwie hellwach und doch betäubt versuchte ich das ganze Ausmaß zu begreifen. Es ging nicht. Irgendwann viel ich in den Schlaf und mein Wecker holte mich aus der Hölle. Ich dachte noch:“ meine Güte, was war das für ein Alptraum“, doch mit einem Schlag war die Realität wieder da. Ich musste die Kinder wecken, ihnen die Nachricht beibringen, mit Ihnen die Zeugnisse abholen und dann zu meiner Mutter fahren. Wir mussten ja so viel erledigen. Die Beerdigung musste irgendwie organisiert werden und dazu mussten wir halt gemeinsam dort hin. Meine Tante Uschi, die kleine Schwester meines Vaters und mein Mann begleiteten uns. Fassungslos suchten wir nach Worten, doch Frau Daedther führte uns einfühlsam durch das Gespräch. Meine Mutter saß nur kopfschüttelnd da und sagte: „Wir wollten doch jetzt Eis essen gehen und kein Begräbnis bestellen.“ Sie war kaum fähig eine Entscheidung zu treffen, deshalb übernahm ich das. Ich suchte den Sarg aus und den Text der in der Zeitung stehen sollte.

„Niemand fragt, ob es einem Recht ist Abschied zu nehmen von seinem Leben, seinen Gewohnheiten und seinen Lieben. Was bleibt, ist dieses zusammenbrechen um dann neu aufzubrechen“.

Als wir damit fertig waren, sind wir ins Haus zu meiner Mutter zurück, im Bad zeigte sie uns noch seine Fingerabdrücke, die er beim duschen an der Duschkabine hinterlassen hatte und dann kamen die treuen Freunde aus Berlin, Ellen und Bernd. Sie blieben eine ganze Woche und halfen wo sie nur konnten. Sie haben extra einen geplanten Urlaub abgesagt und wir mussten uns der harten Realität stellen.

Am folgenden Tag konnten wir uns meinen Vater noch mal ansehen. Ich habe ihm einen langen Brief geschrieben, allerdings weiß ich heute nicht mehr genau was alles darin stand. Die Kinder malten Bilder und Laura und Maik wollten unbedingt mit um sich vom Opa zu verabschieden. Meine Schwiegermutter war total dagegen, doch ich setzte mich durch. Mein Mann hielt sich raus, er war eh irgendwie ganz weit weg.

Am Nachmittag war es soweit, meine Nichten waren auch dabei, meine Tante, Ellen und Bernd, die Kinder, meine Mutter und ich. Laura und Maik haben ihm eine Rose in die gefalteten Hände gelegt, er sah so friedlich aus und ich dachte mir Papa mach endlich die Augen wieder auf, doch das tat er natürlich nicht. Nach und nach leerte sich der kleine Raum und ich war an der Reihe an seinen Sarg zu treten. Ich steckte ihm den Brief ins Jackett, streichelte über die kalten Hände und fühlte seine Stirn, sie war eiskalt und hart, der Vergleich mit einer kalten Porzellantasse kam mir in den Sinn und endlich, endlich liefen die Tränen. Es wurde Zeit sich zu verabschieden und ich ging rückwärts bis zur Tür, ich wollte die letzte sein, die ihn dort so liegen sah. Irgendwie gab mir das etwas Trost.

Die Tage vergingen und ich war irgendwie in einem Vakuum, ich funktionierte, erklärte den Kindern, tröstete wo ich konnte, half meiner Mutter und dachte mir so manches mal: „Wer tröstet eigentlich mich?“. Unsere jüngste Tochter Laura schlief schlecht, sie wurde Nachts wach, hat dann bei uns im Bett geschlafen, weil sie immerzu ihren Opa sah, ich habe nur immerzu sein After Shave gerochen. Ich habe Laura dabei beobachtet, scheinbar schlief sie und als ob sie an unsichtbaren Schnüren hochgezogen wurde wie eine Marionette, setzte sie sich auf, riss die Augen weit auf und starrte ans Fußende. Wenn ich sie ansprach, reagierte sie erst nicht, dann jedoch legte sie sich wieder hin und kurz darauf schlug sie die Augen auf und flüsterte: „Opa war da, er sagt es geht ihm gut“, oder „heute hatte er seine Gartenjacke an, aber irgendwie hat er keine Zähne, aber er lacht“. So ging es einige Nächte und dann stand der Montag vor der Tür! Der Tag der Beerdigung! Mich packte die Angst, ich wollte das so nicht. Das hatte so was endgültiges! Zum ersten mal griff ich zu einer Beruhigungstablette. Als wir uns alle Richtung Friedhof in Bewegung setzten schwirrten mir die Gedanken: „Ich muß Mutti stützen, ob Renate gut auf die Kinder aufpasst?, muß ich nicht bei meinen Kindern sein, sie sitzen hinter mir, nicht bei mir, denn da sitzt Mutti und so drehten sich die Gedanken immer weiter. Als wir aus dem Auto stiegen trauten wir unseren Augen nicht! So viele Menschen standen dort, das hätten wir nie für möglich gehalten. Eine Umarmung hier, ein Schulter klopfen da, gemurmelte Worte des Mitleids, wir ließen alles über uns ergehen und betraten dann die Halle wo der Sarg schon aufgebahrt war. Darin lag also nun mein Papa, mit den Rosen und den Briefen und Bildern. Ich konnte es nicht begreifen. Ich sah das der Pastor kam und einige Worte sprach und dann war dieser Teil vorbei. Wir folgten dem Sarg nach draußen, durch ein Menschenmeer. Ich sah sie alle und doch wieder nicht. Die Kinder waren sehr tapfer, gingen direkt hinter uns, meine Mutter murmelte nur immer wieder nein, nein, nein. Der Moment des letzten Segens kam und der Sarg wurde in die Erde gelassen. Das war der Moment der mich aus meiner Lethargie riss. Alles in mir wollte dem nach, ich wäre am liebsten hinterher gesprungen. Es war unerträglich zu sehen wie langsam eine Schaufel Erde der nächsten folgte. Ich war so wütend, so traurig so verletzt und musste doch brav meine Rolle spielen.

Am Nachmittag haben wir das Grab noch mal besucht, die Blumen leuchteten schon von weitem und in mir machte sich wieder eine seltsame Ruhe breit. Fast so als sei eine Last von mir gefallen. In der Küche meiner Mutter viel mir meine älteste Schwester Renate um den Hals und weinte bitterlich: „Der arme Kalle, nun liegt er da in der kalten Erde, so ganz allein“, ich dachte nur während ich sie hielt: „Was will sie eigentlich, es ist mein Vater, nicht ihrer (meine Schwestern sind aus erster Ehe meiner Mutter), aber ich wusste auch gar nicht mehr ob und was ich fühlte, für uns ging das Leben weiter. Wenn auch anders, selbst wenn man glaubt, es kann gar nicht weiter gehen, so ist die Zeit doch unerbittlich und rückt Stunde um Stunde vor.

Jeden morgen ging ich zum Grab, sogar zusammen mit Topsi, sie schien auch zu spüren das es der geliebte Opa Kalle war, der dort lag. Als es Nachts anfing zu regnen, wäre ich am liebsten hingelaufen und hätte mich darüber geworfen, so unerträglich war mir der Gedanke das der ganze Schlamm den Sarg tief in der Erde erreicht und alles durchweicht.

Nun kam die Zeit unseres geplanten Urlaubes, der Hausarzt meinte wir sollen auf jeden Fall fahren und so kam es das wir meine Schwester Doris noch mitnahmen. Maik und Laura fuhren mit Papa und Topsi im Sharan, mit den ganzen gepackten Sachen, Lebensmitteln und Surfbrettern, ich fuhr das Auto meines Vaters, was er erst vor knapp 4 Wochen gekauft hatte, darin saßen meine Mutter, meine Schwester und Julia, meine älteste Tochter. Schon als wir aus dem Ort heraus fuhren, hatte ich das Gefühl ich würde meinen Vater im Stich lassen und innerlich weinte ich bittere Tränen, doch ich fuhr dem vorausfahrenden Auto einfach hinterher. Es war wie in einem schlechten Traum. Mit jedem Kilometer den wir zurück legten, starb irgendwie ein Teil von mir und doch kamen wir nach 7 Stunden fahrt an unser Ziel an.

Wir holten die Schlüssel für unser Haus und fingen an uns einzurichten. Irgendwie hatte uns der Alltag wieder…. Abends saßen wir lange gemeinsam auf der überdachten Terrasse und erzählten. Meine Mutter erzählte viel aus ihrem Leben, Dinge von denen ich bisher keine Ahnung hatte. Ein seltenes Gefühl des Zusammenhaltes entstand und auf unsere Weise ließen wir meinen Vater daran teilhaben.

Trotzdem übermannte mich noch die Trauer, so auch am 14. Tag nachdem er von uns gegangen war. Ich stand im Garten mit unserer Topsi und mir liefen die Tränen, mein Mann kam dazu und fragte mich: „Na, denkst du immer noch daran?“. Ich schaute ihn an und war fassungslos! Ich fragte mich allen ernstes, wer war eigentlich dieser Mann mit dem ich seit 22 Jahren zusammen war und 3 gemeinsame Kinder hatte. Wortlos griff ich die Hundeleine und lief Richtung Strand. In den Dünen suchte ich mir eine einsame Stelle, die so schnell niemand finden konnte, weit weg von den Wegen. Weinend saß ich da im Sand, Topsi legte ihren Kopf auf meine Schenkel und winselte mit mir mit. Ich sah die Möwen, das Meer, den blauen Himmel mit den weißen Wolken die locker vorbei zogen und es war so ungerecht das dies mein Vater nicht mehr erleben und genießen durfte. Es tat so weh!

Als ich zum Haus zurück kam war die Stimmung eisig. Mein Mann zeigte kein Verständnis für mein Verhalten und so gingen wir wortlos ins Bett. Meine Gedanken kamen und kamen nicht zur Ruhe, mein Herz war schwer und fühlte sich wund an, ich fühlte mich so einsam und allein, obwohl Jörg keine 20 cm neben mir lag. Doch irgendwann schlief ich ein.

Diese Buch „Barfuss übers Lavafeld“ schrieb ich mir sozusagen von der Seele, mein Abschied von meinem Papa, meiner Schwester, meinem Exmann, meinem alten Leben und vielen anderen Dingen. Nichts bleibt wie es war, alles ändert sich! DAS ist die einzige Konstante im Universum……

Herzlichst, Sabine

Heilkraft der Dualseelen

zum Buch: HIER!

Kurzbeschreibung
Im Laufe der Neuen Zeit und der lichtvollen Schwingungserhöhung finden sich immer mehr Dualseelen, die sich erkennen und die gemeinsame Aufgabe, Heilkraft und Liebe in die Welt zu bringen, dankbar annehmen. Dieses Buch wirft ein neues Licht auf das Thema Dualseelen. Es beschreibt, was Dualseelen sind und wie sie sich erkennen, wie sie ihre Seeleneinheit lebendig halten können und wie es möglich ist, mit der Dualseele verbunden zu sein, auch wenn man nicht weiß, wer der Dualseelenpartner ist. Ein weiterer Aspekt ist der gemeinsame Dualseelenauftrag der Liebe und Heilung für sich selbst, den Partner, die gesamte Menschheit und das Universum. Es enthält liebevolle Hinweise, wie ein erfülltes, spirituelles Leben gemeinsam mit der Dualseele gelingen kann und welch ein Segen es ist, zu wissen, dass es Dualseelen gibt. Doch es schenkt auch Trost, wenn es im Alltag zu einer eher schmerzhaften Begegnung mit der Dualseele kommen sollte. Meditationen voller Liebe, Dankbarkeit und Segen motivieren, die eigene Seelenkraft zu entfalten und voller Freude die Einheit mit der Dualseele auf der Seelenebene zu feiern jeden Tag aufs Neue.

Über den Autor
Zora Gienger ist Lichtheilerin, Poetin, Künstlerin und Tänzerin und ständig mit der spirituellen Welt verbunden. Ihre große Liebe gilt dem Schreiben und der Poesie. Sie schreibt Märchen, Erzählungen und Geschichten voller Weisheit und Heilkraft und empfängt wunderschöne und poetisch spirituelle Texte aus liebenden Lichtreichen. Das Wissen um die Dualseelen trug sie schon als Kind in sich, doch erst jetzt war die Zeit reif, die Botschaft der Dualseelen in der Neuen Zeit in die Herzen und Seelen der Menschen zu senden. Das Wunder der Liebe und die Heilkraft der Dualseelen ist ewig und grenzenlos. An dieser Erfüllung und Freude möchte Zora Gienger ihre Leser und Leserinnen teilhaben lassen. Entdecke die Einheit mit dir selbst, mit der Dualseele und der ganzen Welt, denn alles ist eins. Du und deine Dualseele ihr seid für immer in Liebe miteinander vereint. Ihr seid Strahlende, ihr seid Liebende. Folgt der eigenen schöpferischen Freude im Leben, begreift die Welt mit allen Sinnen und fühlt euch heil und erfüllt!


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Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich, mit dir den innigen Gedanken der Dualseelenliebe zu teilen. Während du dieses Buch liest, bin ich ganz bei dir. Du kannst alles in Ruhe lesen, auf dich wirken lassen, eintauchen in das Gefühl der unendlichen, ewigen und göttlichen Liebe und darauf vertrauen, dass auch du ein wunderbares Kind Gottes bist. Die Liebe ist mit und in dir. Du selbst bist die Liebe, wahr gewordene Liebe, ein wahr gewordener göttlicher Liebesfunken. Und deine Dualseele ist immer bei dir, im Bewusstsein der untrennbaren Einheit von Allem-was-ist. Nun wird es Zeit, dass du dir dessen bewusst wirst, es genießt und zum Wohl aller zur Entfaltung bringst. Liebe ist immer etwas Besonderes. Es kann die Liebe zwischen Eltern und Kindern sein, die Liebe zu Freunden, die zum Lebenspartner oder die spirituelle, ganzheitliche Herzensliebe zwischen allem Lebendigen dieser Schöpfung. Seelenliebe ist einfach wunderbar, da wirst du mir sicherlich zustimmen. Die Liebe zwischen Dualseelenpartnern aber ist das I-Tüpfelchen im menschlichen Leben, wie ein wahr gewordenes Wunder, wenn sie erkannt wird. Die gute Nachricht ist: Sie kann erkannt werden! Einfach so! Ohne Mühe, ohne Verzweiflung, Ansprüche, Erwartungen und täglichen Kleinkrieg. Dualseelenliebe ist! Sie ist von Anfang jeglichen Lebens existent. Und nun ist die Zeit reif, sie ins Bewusstsein zu rücken und zu leben. Komm mit mir! Ich begleite dich auf dem Weg dieser Erkenntnis und mache dir etwas Wunderschönes bewusst. Ich zeige dir den Weg, deine Dualseele zu lieben, sie über alles zu lieben und mit ihr eins zu sein. Du hast das Potenzial in dir, zu lieben. Und deine Dualseele zu lieben, wird dir neue Dimensionen der Liebe offenbaren. Schon als Kind faszinierte mich die Idee von zwei Menschen, die eine Einheit bilden. Fotos von küssenden Liebenden, Umarmungen in tiefer Freude und Verbundenheit und das glückliche Lächeln auf den Gesichtern aller, denen etwas besonders Schönes widerfährt, fand ich unwiderstehlich anziehend. Es strahlte etwas aus den Menschen heraus, das ich als Kind noch nicht erfassen konnte. Aber spüren konnte ich es. So öffnete ich mein Herz für alles, was viele Menschen heutzutage als schnulzig oder romantisch betrachten und mit etwas Verächtlichkeit in der Stimme herabwürdigen. Auch ich wurde belächelt, als Schülerin in der Toilette eingesperrt und ob meiner Naivität gehänselt. Alle fanden mich weltfremd. Es herrschte die Zeit des Intellekts. Und jemand, der aus dem Gefühl der Liebe heraus lebte und das auch noch nach außen zeigte, galt als verschroben, weltfremd, naiv und sogar dumm. Doch mir war es gleichgültig, dass ich belächelt wurde. Von den Dualseelen erfuhr ich erst viele Jahrzehnte später. Als Kind aber liebte ich Momente der Innigkeit, Einigkeit und fließenden Liebe. Zu sehen, zu spüren und zu erleben, dass es möglich ist, mit einem anderen Menschen zu verschmelzen, sei es in einem Blick, in einem Kuss oder einer Berührung, war für mich das Höchste. Ich konnte es nicht ausdrücken, aber es setzte etwas Himmlisches in mir in Bewegung, wenn ich an sichtbarer, fließender Liebe teilnehmen konnte. Heute weiß ich, dass es ein Teil des Göttlichen ist, das wir erfahren, wenn wir uns einander in Liebe hingeben und zueinander bekennen. Das Göttliche wird sichtbar, erfahrbar und greifbar – wenigstens für kostbare Augenblicke. Wir kehren heim in Gottes Hände, ins göttliche Herz des Seins. Pure Erfüllung durchflutet uns, sodass nur noch himmlische Freude in uns wirkt. Das sind die Momente, in denen jeder erleuchtet ist und von Licht und Liebe durchflutet wird. Das Paradies ist jetzt! Das Paradies auf Erden. So etwas können wir immer haben, wenn wir unsere Dualseele lieben, doch auch mit jedem anderen Seelenpartner. Aber mit der Dualseele ist es tatsächlich wie das Paradies auf Erden. Es ist perfekt, die höchste Erfüllung – von Augenblick zu Augenblick, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Auch wenn es uns Menschen nicht gegeben ist, ewig in diesem paradiesischen Sein zu verweilen, schaffen wir, wenn wir unsere Dualseele bewusst lieben, immer wieder den Zugang zu unserer Göttlichkeit und zur gesamten göttlichen Schöpfung. Die Freude wird dann zu unserem Sein. Was dann folgt, ist gigantisch erfüllend. Es ist das „Ich liebe dich so sehr!“ Das Herz öffnet sich, und es strömt Liebe durch uns. Wir selbst werden mit Leib und Seele zu einem Strom der Liebe. Liebe geschieht, indem du liebst. Du liebst deine Dualseele, und mit ihr die ganze Welt: dich selbst und alles, einfach alles! Woher ich das alles weiß? Ich öffne mich, um für alles Kanal zu sein, was in mir strömen möchte. Denn wir sind alle eins. Und so ist die Geistige Welt in jedem von uns präsent. Jeder ist alles, und alles ist in jedem. Deshalb bist auch du an das universelle Wissen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft angebunden. Alles Wissen ist in uns. Wir sind Wissende, wenn wir bewusst sind und uns dafür entscheiden, ein Herzensbotschafter für die Welt zu sein. Nun komm mit und lass dir zeigen, was es mit der Dualseelenliebe auf sich hat. Komm an meine Hand, fühle dich geliebt und beginne zu lieben. Deine Zora

Adventskalender 15. Türchen

am 15.

TROST!

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Hoffnung ist ein Geschenk.
Sie kommt wie der junge Morgen nach einer langen Nacht.
Sie kommt dann, wenn du die Augen wieder aufschlägst
und erstaunt feststellst:
Es geht ja weiter!
von Rainer Haak
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Die Schutzengel unseres Lebens
fliegen manchmal so hoch,
dass wir sie nicht sehen können,
doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
von Jean Paul
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Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
von Jean Paul
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