Tag-Archiv | Sonnen Sturm Info

Polarlicht-Warnung für den 22.06. – 24.06.2015

Quelle: http://sonnen-sturm.info/polarlicht-warnung-fuer-den-22-06-24-06-2015/

Polarlichtsichtungen in Deutschland möglich

Polarlicht Warnung
Heute (22.06.) um 18:00 UT ist ein Full-Halo CME (Volltreffer) eingetroffen.
Der Bz-Wert liegt aktuell bei -40nT mit einer Sonnenwindgeschwindigkeit um 750km/s. Spitzenwerte!
Polarlichter in Deutschland und Umland sind sehr wahrscheinlich.
Clear Skies!

Andreas von Polarlicht-vorhersage.de

Weitere Infos gibt es wie immer im AKM e.V. Polarlicht Forum

Wolkenprognose

Hier die aktuellen Fassungen der 3 führenden Wettermodelle

Beste Chancen im Bereich Niederrhein/Emsland und Rhein/Main, jeweils ab Mitternacht und nicht zwingend von langer Dauer

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Sonnenwind-Geschwindigkeit und Ausrichtung der Bz-Komponente des Interplanetaren Magnetfeldes (IMF) in Erdnähe

 

solarwindEinen für das Auftreten von Polarlicht in mittleren Breiten entscheidenden Faktor stellt das interplanetarische Magnetfeld dar, das Magnetfeld also, das vom Sonnenwind getragen wird. Dessen relative Polung zum Erdmagnetfeld entscheidet, inwieweit geladene Teilchen von der Sonne bis zu uns vordringen können. Nur wenn das IMF südwärts, also dem irdischen Magnetfeld entgegengesetzt ausgerichtet ist, können die Magnetfeldlinien des IMF in die des Erdmagnetfelds einkoppeln (Reconnection). Entlang dieser Feldlinien ist es nun Teilchen des Sonnenwinds möglich, tief in die Erdatmosphäre einzudringen. Als Folge ist Polarlicht bis in unsere Breiten möglich. Während bei einem weit südlich gerichteten IMF auch kleinere Ausbrüche auf der Sonne in unseren Breiten starkes Polarlicht auslösen können, ist bei höhen Sonnenwindgeschwindigkeiten der Orientierungseffekt beider Magnetfelder gegeneinander zu vernachlässigen. In der Grafik ist die Nord-Süd-Komponente des IMF (Bz) gegen die Geschwindigkeit des Sonnenwindes geplottet. Die Zeigerspitze ist zusätzlich je nach Teilchendichte des Sonnenwinds grün, gelb oder rot eingefärbt.

 

 

Quelle: http://sonnen-sturm.info/polarlicht-warnung-fuer-den-22-06-24-06-2015/

Starker Sonnensturm am Montagabend erwartet

Quelle: http://sonnen-sturm.info/vorwarnung-starker-sonnensturm-am-montag-erwartet/

Sonnensturm Vorwarnung

Wie bereits am Morgen berichtet, ereignete sich in der Nacht eine doppelte Sonneneruption aus der zur Erde gerichteten Sonnenfleckengruppe 2371. Die Strahlung und die Teilchen, die bei dieser starken Sonneneruption entstanden sind, bewegen sich gerade durch das Sonnensystem und werden die Erde bzw. dessen Magnetfeld voraussichtlich am Montag Abend mit einer Geschwindigkeit von ~ 700km/s treffen. 

Die Vorhersagemodelle findet Ihr – hier –und – hier –

 

Sichtbare Polarlichter bis Mitteldeutschland möglich

Trifft die Plasmawolke auf das irdische Magnetfeld, wird dieses verformt. Dadurch werden elektrische Spannungen in der Atmosphäre induziert. Zudem werden die elektrisch geladenen Teilchen in der Magnetosphäre (dem Gebiet, das durch das Erdmagnetfeld geprägt wird) beschleunigt und können parallel zu den Feldlinien des Erdmagnetfeldes tiefer in die Erdatmosphäre eindringen. Dort stoßen sie auf das dichtere Atmosphärengas und regen – wie in einer Leuchtstoffröhre – einzelne Gasteilchen zum Leuchten an. Diese Leuchterscheinungen treten überwiegend in den Polargebieten auf. Starke Sonnenstürme können das Erdmagnetfeld jedoch so stark verformen, dass diese Prozesse auch in niedrigeren Breiten vorkommen und Polarlichter auch in Deutschland sichtbar werden. Die Wettervorhersage für Montag sieht leider nicht gut aus, sodass es nur vereinzelt zu Sichtungen kommen wird.

Einschränkungen im Flugverkehr und bei Satelliten

Auch in einer typischen Reiseflughöhe von elf Kilometern sind Flugreisende weitestgehend durch das Magnetfeld der Erde vor einer deutlich erhöhten Strahlungsdosis geschützt. Da dieser Schutz in den Polarregionen schwächer ist und möglicherweise auch die Navigation beeinträchtigt ist, kann es sinnvoll sein, bei starken Sonnenstürmen Polarrouten vorsichtshalber zu meiden. Vor allem die hochenergetischen Teilchen eines Sonnensturms können die Funktionstüchtigkeit von Satelliten beeinträchtigen. Zum einen können die Teilchen die Sternensensoren blenden. Diese Sensoren machen bestimmte Sternbilder am Himmel aus und erlauben es dem Satelliten, sich gezielt auszurichten. Zum anderen können die Teilchen freie Ladungen in elektronischen Bauteilen des Bordcomputers erzeugen, so dass es zu Abstürzen der Software kommen kann. Dies lässt sich jedoch durch Ab- und Wiedereinschalten des Computers beheben

Störung der Stromnetze 

Auch in der Nähe des Erdbodens kann das Verformen des irdischen Magnetfeldes elektrische Feldstärken von mehreren Volt pro Kilometer induzieren. Die Feldstärken sind deutlich geringer als solche, die etwa lokal bei einem Blitz auftreten. Da Stromleitungen zuweilen weite Strecken überbrücken, können sich in ihnen dadurch hohe Spannungen aufbauen und starke Ströme fließen. Diese können beispielsweise Transformatoren zerstören. Durch Folgefehler können weitere Teile des Stromnetzes ausfallen. Solche Effekte treten vor allem in hohen Breiten auf.

 

Prognose der Flugbahn veröffentlicht

Die Stoßfront der Plasmawolke wird für den 22. Juni gegen 15 Uhr erwartet. Bitte beachtet, dass solche Prognosen noch sehr ungenau sein können. Sie sind nicht vergleichbar mit Wettervorhersagen auf der Erde. Demnach kann der Sonnensturm stärker oder schwächer ausfallen und/oder die Flugbahn verläuft anders als berechnet. Genaue und verlässliche Daten erhalten wir erst ca 30 Minuten vor dem Eintreffen des Sonnensturms, wenn dieser die Messdaten der Satelliten passiert hat. Diese Satelliten liegen strategisch günstig zwischen der Sonne und Erde in einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometer. Da sich die Raumsonde zwischen der Sonne und der Erde befindet, kann sie als Frühwarnsystem für eine drohenden Sonnensturm innerhalb weniger Stunden verwendet werden . Siehe: http://sonnen-sturm.info/hilfe_faq/advanced-composition-explorer/

 

Erster kleiner Sonnensturm erreichte gegen 18 Uhr die Erde

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Bei der Sonneneruption am Donnerstag, brach ein asymmetrischer full-halo CME aus, die bei der Eruption herausgeschleuderte  Teilchenwolke passierte gegen 17:45 Uhr die ACE-Raumsonde. Die Sonnenwindgeschwindigkeit sprang dabei von 280 km/s auf 360km/s an. Als Folge des Einschlags ist ein geringer geomagnetischer Sturm in den nächsten Stunden möglich. Da es sich hierbei nur um einen schwachen Ausläufer der Plasmawolke handelt, sind keine größeren Auswirkungen zu erwarten. ( Stand 18:15 Uhr )

Quelle: http://sonnen-sturm.info/vorwarnung-starker-sonnensturm-am-montag-erwartet/

Stürmisches Weltraumwetter aufgrund zahlreicher Sonneneruptionen

Quelle: http://sonnen-sturm.info/unruhiges-weltraumwetter-in-den-naechsten-tagen-erwartet/

Stürmisches Weltraumwetter

aufgrund zahlreicher Sonneneruptionen

Sonnenaktivität in den letzten tage

In den letzten Tage ereigneten sich zahlreiche Sonneneruption aus dem aktiven Sonnenfleck 2297. In der oberen Grafik erkennt man jedoch, dass seit dem 13.März die Aktivität leicht zurückgegangen ist und es nur noch vereinzelt zu kleineren Eruptionen gekommen ist, dies ist auf den Zerfall des Sonnenflecks zurückzuführen. Einige kleinere Plasmawolken bzw. koronale Massenauswürfe sind unterwegs in Richtung Erde, jedoch werden uns diese nur teilweise oder sehr abgeschwächt erreichen.

 

Am frühen Sonntag morgen ereignete sich jedoch eine für uns relevante Sonneneruption, welche einen signifikanten Massenauswurf zur Folge hatte. Der langgezogene C-Klasse Flare hatte die Ablösung eines nahen Filamentes zur Folge. Daher kommt es derzeit zu einem Anstieg der Hochenergetischen Strahlung (Elektronen und Protonen) im Erdnahen Raum, diese Strahlung ist für uns auf der Erdoberfläche nicht relevant, kann jedoch bei einem starken Strahlensturm ab Kategorie S4 zu einem hohen Strahlenrisiko für Astronauten bei Außeneinsätzen und längeren Flügen in hohen Breiten zu einer Gefahr werden. Der aktuelle Anstieg befindet sich jedoch noch unter dem Schwellenwert für einen geringen Strahlensturm, kann im Tagesverlauf aber auf Kategorie S1 ansteigen. Auswirkungen wird dies nur im geringen Maße auf den HF-Funk in den Polarregionen haben.

Diese Strahlung trifft in der Regel bereits wenige Stunden nach einer Eruption auf die Messinstrumente der ACE-Raumsonde und ist ein erstes Anzeichen für eine sich nähernde Teilchenwolke, mit dessen Ankunft dann wenige Tage später zu rechnen ist.

Anstieg der hochenergetischen Teilchen, gemessen von der ACE-Raumsinde

Das Weltraumwetter-Vorhersage Center der US-Wetterbehörde NOAA gab daher am Morgen eine Vorabinformation zu einem erwarteten geomagnetischen Sturm für Mitte der Woche heraus. Mit der Ankunft wird am späten Dienstag Abend oder in den frühen Mittwoch Morgenstunden gerechnet. Es wird nicht zu einem Volltreffer kommen, daher werden die erwarteten Auswirkungen wohl eher gering ausfallen und im Bereich eines G1 (geringen) bis G2 (mäßigen) geomagnetischen Sturms liegen.

 

Aktuell können wir mehrere kleine “Einschläge” auf das Erdmagnetfeld beobachten, was mit den Sonneneruptionen der letzten Tage zusammenhängt. Hier kam es wie bereits erwähnt, zu mehreren kleineren Ausstößen an Materie, welche nun nach und nach ankommt. Die geomagnetische Aktivität wird demnach bis zum ende der Woche zunehmen, mit leichten Sturmperioden ab Dienstag Abend. Ob es für visuelles Polarlicht in Nord-Deutschland reichen wird, ist noch nicht abzusehen. Wird werden euch jedoch rechtzeitig Informieren, sobald eine verlässliche Vorhersage möglich ist. Auf unserer Facebook-Seite gibt es außerdem interessante Bilder und Videos, sowie Hintergrundinformationen zu den Ereignissen.

 

Berechnete Flugbahn der Sonneneruption am 15. März

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