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Träumen Sie den unmöglichen Traum!

Ja….träume….JETZT ♡♡♡

DENKE ANDERS BLOG

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Seit der Antike haben die Bewegungen der Sterne, Planeten und anderer Himmelskörper die Menschheit fasziniert. Unsere Vorfahren haben Tempel errichtet, Glaubenssysteme erschaffen und sogar diese Körper personifiziert, um so zu einem besseren Verständnis der geheimnisvollen Verbindungen zwischen Himmel und Erde zu gewinnen. Oft von unsichtbaren Kräften geführt, waren unsere Vorfahren Pioniere, Wanderer, Geschichtenerzähler und Sterngucker, die viele Abenteuer in diesen unsichtbaren Welten unternahmen. Dabei behaupten unsere heimischen Zivilisationen, durch ihre Geschichten und Mythen, im Kontakt mit fremden Wesen aus verschiedenen ‚Wirklichkeiten‘ gewesen zu sein. Die Mythologie und vereinigten Bilder unserer alten Vorfahren sind voll mit fremden Göttern, Superhelden und fantastischen Welten, wo das Gute einen ständigen Kampf gegen das Böse kämpft.

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Es gibt viele Sterne im Universum wie Sandkörner an allen Stränden der Welt und doch schließen wir in unserem Geist die Möglichkeit alternativer Realitäten und andere Lebensformen, die weit über die physische Welt der fünf Sinne hinausreichen, aus. Dabei…

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Ich finde meinen Stamm

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Die Menschen meines Stammes

sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht aus innerer Größe und haben ein Strahlen in den Augen.
Sie halten sich weder für besser noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Dunkelheit gegangen
und haben ihre Schattendämonen erkannt und angenommen.
Zwar wissen sie wohl, was ihnen angetan wurde
und welche Fehler sie selbst begingen.
Doch haben sie ihre Scham abgelegt und ihre Wut befreit.
Sie haben die alten Ketten gelöst,
indem sie die Nabelschnur durchtrennt und die Vergebung vollbracht haben.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie offen und klar
und manchmal herb wie ein Heilkraut.
Weil sie nichts mehr verdrängen müssen, sind sie voll Energie und Begeisterung fürs Dasein.

Die Menschen meines Stammes haben das Heilige Feuer wiedergefunden:
Das Feuer der Lebenslust in Bauch und Becken,
die Flamme der Liebe im Herzen und das spirituelle Licht in ihrem Geist.
Sie kennen die ungezähmte Kraft der Wilden Frau und des Wilden Mannes in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für selbstverständlich und würdigen ihre Mitmenschen durch Dank.
Sie sind nicht leichtgläubig, sie vertrauen ihren Fähigkeiten
und folgen ihrem Herzwissen und Hausverstand,
um ihre eigenen Erfahrungen zu machen.
Sie nützen die Stille und lauschen dem Atem, um sich zu sammeln
und sich wiederzufinden, falls sie sich im Rausch des Lebens verloren haben.

Die Menschen meines Stammes sind nicht perfekt,
doch streben sie nach einer Vollkommenheit der Liebe zu allem Lebendigen
und nach Wahrhaftigkeit im Ausdruck.
Wenn sie oder ihre Freunde Fehler machen, sind sie ehrlich und fair
und beginnen von Neuem mit Humor und Vertrauen.
Sie lieben es, zu teilen und sich mitzuteilen, zu geben und zu empfangen.
Sie müssen nicht immer stark sein und können auch eine Bitte aussprechen.
In Zeiten von Schwäche bewahren sie ihre Selbstachtung
und gehen liebevoll mit sich und anderen um.

Als friedvolle Krieger kämpfen sie mutig und solidarisch gegen Not und Unrecht.
Sie sind gegen jede Form von Unterdrückung, Rassismus und Gewalt
und verschließen sich nicht vor dem Fremden.
Sie begegnen einander auf Augenhöhe
und achten die Eigenart jedes einzelnen Menschen.
Sie konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Mit Herz, Hirn und Hand sorgen sie für das Wohl aller Kinder.

Die Frauen und Männer meines Stammes verstehen zu genießen.
Sie gehen gern barfuß, haben ein warmes Herz und lieben innig und leidenschaftlich.
Sie wissen, daß sie einst sterben werden.
Daher sind sie sich bewußt der Kostbarkeit des heutigen Tages
und drücken durch Worte und Berührung aus,
was sie denken und fühlen gegenüber den Menschen, die ihnen wichtig sind.
Getrennt von ihren Lieben, können sie gut mit sich allein sein
und wissen sich mit allen Wesen der Erde im Kern verwandt.
Trotzdem sehnen sie sich nach dem Stamm
ihrer Seelenschwestern und Seelenbrüder,
so wie ich, Lachender Rabe.
Ich freue mich darauf, Dich (wieder) zu sehen.

Gerhard Lipold
(aus meinem Buch ONE EARTH SONGS, Seite 319)
www.lipold.com

Klärung der Urheberschaft: Im Internet kursiert ein Text eines unbekannten Autors mit dem Titel “Ich suche meinen Stamm”. Dieser Internet-Text hat mich inspiriert, einen eigenen zu schreiben. Mein Text mit dem Titel “Ich finde meinen Stamm” setzt sich nun zusammen wie folgt: Ca. ein Drittel des obigen Textes stammt inhaltlich vom Internet-Text und wurde von mir z.T. umformuliert und durch Eigenes ergänzt. Zwei Drittel des obigen Textes sind neu und stammen von mir, Gerhard Lipold.

Den spirituellen Namen “Lachender Rabe” empfing ich in einem VisionQuest vor 25 Jahren.

Wenn Du magst, schenk den Text weiter, auf daß unser Stamm wachsen möge.

Aho Mitakuye Oyasin! (Lakota-Sprache) – Zum Wohle aller Wesen!

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