Tag-Archiv | der Fotograf Kjell B. Sandved

Das Alphabet der Schmetterlinge

Wenn die Raupe über den Boden kiecht, weiß sie nichts vom fliegen… DAS kann sie erst nach ihrer Transformation zum Schmetterling.

Als Raupe denkt sie, das Leben geht zu Ende, wenn sie sich verpuppt….. um nach einer Zeit der Reife als wunderschöner Schmetterling sich voll zu entfalten.

Genau in diesem Verpuppungsprozess befindet sich die Menschheit….. die ENergie 1313 – Zahl der Verwandlung….. von 3D auf 5D!!

 

Quelle: http://www.newslichter.de/2012/07/das-alphabet-der-schmetterlinge/

Magisch: Alle Buchstaben unseres Alphabets finden sich auf Schmetterlingsflügeln wieder. Um das zu beweisen, war der Fotograf Kjell B. Sandved fast ein Vierteljahrhundert unterwegs. Am Anfang war das F, welches er silbrig schimmernd auf einem Schmetterling  in einer alten Zigarrenkiste fand. Ein Jahr später dämmerte ihm, dass da draußen vielleicht noch andere Buchstaben und Zahlen herumflattern. Das war 1960. 24 Jahre hatte er das Alphabet komplett.Dazu fand er 10 Ziffern und nebenbei viele skurrile Gesichter oder Tierbilder auf den Flügeln von Schmetterlingen und Motten. In den USA hängt das Poster mit den Schmetterlingen in fast jedem Klassenzimmer, in Deutschland ist es nicht so bekannt. Bei butterflyalphabet gibt es dies und noch viel mehr zu kaufen.

Quelle: http://www.newslichter.de/2012/07/das-alphabet-der-schmetterlinge/

 

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Ein weiterer Bericht:

Das ganze Alphabet auf den Flügeln von Schmetterlingen

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article661360/Das-ganze-Alphabet-auf-den-Fluegeln-von-Schmetterlingen.html

Einem norwegischen Fotografen gelang es in jahrzehntelanger Arbeit, alle Buchstaben und Ziffern auf Falterflügeln aufzuspüren und im Bild festzuhalten

Der Norweger Kjell Sandved scheute beim Fotografieren des Schmetterling-Alphabets keine Mühen FOTO: SANDVED

Eine fotografische Meisterleistung: Alle Aufnahmen wurden von frei in der Natur lebenden Schmetterlingen angefertigt FOTOS: SANDVEDVon NORBERT LOSSAUWashington – Buchstaben und Ziffern sind zweifelsohne eine Erfindung des Menschen. Und doch sind ihre Formen, zumindest diejenigen des lateinischen Alphabets und der arabischen Ziffern, allesamt bereits von der Natur selber geschaffen worden – als kunstvoller und farbenprächtiger Schmuck von Schmetterlingsflügeln.

Dem norwegischen Fotographen Kjell B. Sandved ist es in mühevoller, jahrzehntelanger Arbeit gelungen, alle 26 Buchstaben unseres lateinischen Alphabets sowie die Ziffern 0 bis 9 auf den Flügeln von Schmetterlingen aufzuspüren und in beeindruckenden Farbaufnahmen festzuhalten.

Sandved erinnert sich daran, wie vor einem Vierteljahrhundert die Idee zu diesem ehrgeizigen Projekt geboren wurde. Er arbeitete damals bereits als Fotograf für die renommierte Smithsonian Institution in Washington, deren Museen Jahr für Jahr rund 25 Millionen Besucher anziehen. Eines Tages fischte Sandved, in einer Dachkammer auf einer Leiter balancierend, eine alte Havana-Zigarrenkiste aus dem Hochregal und öffnete sie neugierig. Darin fand sich, ordentlich in Reih und Glied aufgespießt, ein Dutzend farbenprächtig gemusterter Schmetterlingsflügel.

„Auf einem orangen Flügel“, berichtet Sandved, „entdeckte ich plötzlich den Buchstaben F. Es war wirklich ein perfektes F.“ Er war so von der Ästhetik dieses Schmetterlingsflügels mit einem Buchstaben beeindruckt, daß er ihn fotografierte und das Bild über seinem Schreibtisch bei der Smithsonian Institution anbrachte.

Eineinhalb Jahre lang hing das von einem Schmetterling geschaffene F bereits in seinem Büro, als Sandved plötzlich den Gedanken hatte, daß dieser Buchstabe vielleicht nicht der einzige ist, den eine Laune der Natur auf den Flügel eines Schmetterlings gemalt hat. Könnten sich dort nicht vielleicht sogar alle Buchstaben des Alphabets wiederfinden? Diese Möglichkeit faszinierte den Fotografen Sandved so sehr, daß er sofort beschloß, die Suche nach diesem Alphabet der Natur aufzunehmen.

Das naheliegendste war, zunächst die großen Schmetterlingssammlungen des Smithsonian-Museums zu inspizieren. In der Tat konnte Sandved dort auf Schmetterlingsflügeln bereits eine Reihe von Buchstaben entdecken. Doch mit der Qualität der Ausstellungsstücke war er nicht zufrieden.

„Unter dem Mikroskop sahen die Flügel der toten Schmetterlinge aus, als sei eine Bombe explodiert.“ Für wirklich brillante Bilder mit perfekten Buchstaben würde er, so wurde Sandved klar, auf jeden Fall lebende Schmetterlinge als Fotomodelle benötigen. Also entschloß er sich, rund um den Globus nach Buchstabenschmetterlingen zu suchen und dabei die in der Sammlung noch fehlenden Buchstaben und Ziffern erst einmal aufzuspüren – der schwierigste Teil des Projektes, das zu Sandveds Lebensaufgabe wurde.

Seine Suche nach den Schmetterlingsbuchstaben führte Sandved in mehr als 30 Länder: In den Regenwäldern Brasiliens oder Neuguineas versuchte er ebenso sein Glück wie in Sumatra, Malaysia, auf den Philippinen oder in verschiedenen afrikanischen Ländern. Die größte Vielfalt an Farben, Mustern und letztlich auch Buchstaben fand Sandved bei Schmetterlingen in tropischen Regionen. Doch auch in Europa oder Nordamerika wurde er fündig.

Sandved hatte Glück. Tatsächlich gelang es ihm, wenngleich erst nach rund 25 Jahren Arbeit, alle Buchstaben und Ziffern des Menschen im Reich der Schmetterlinge aufzuspüren. Die häufigste Struktur, die ihm in dieser Zeit begegnete, war ein O. Das O war denn auch der größte Buchstabe, den Sandved bei seinen Expeditionen fand. Das größte O mit einem Durchmesser von mehr als drei Zentimetern trug ein Schmetterling in Brasilien auf seinen Flügeln. Kreise scheinen also in der Natur sehr beliebt zu sein. Am seltensten sind asymmetrische Buchstaben und Ziffern wie R, G, K oder die 5. Der kleinste Buchstabe wurde von einem Falter aus Neuguinea zum Schmetterlingsalphabet beigesteuert, dessen zartes R nur ungefähr 3,5 Millimeter groß ist.

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article661360/Das-ganze-Alphabet-auf-den-Fluegeln-von-Schmetterlingen.html