Von Baumgeistern, Sturmopfern, Wahrnehmungen und mehr….

Hallo allerseits đŸ„° (Achtung, könnte lĂ€nger werden!)
 
Ich hoffe es geht euch allen gut und 🌬 „Sturm Sabine“ 💹 hat bei euch keinen großen Schaden hinterlassen.
 
❓Meine Frage ❓, die ich mir heute stelle ist: Mit welchem Gewahrsein nehmen wir im Alltag unsere Umwelt wahr❓
 
Viel zu oft sind wir mit unseren Gedanken ganz woanders…. wir planen unseren Tag, gehen im Kopf Einkaufslisten durch, sehen uns im đŸ‘»Geiste đŸ‘» wenn wir bei ungemĂŒtlichem Wetter draußen unterwegs sind warm eingekuschelt auf der Couch liegen… wir hasten so oft durch den Tag und nehmen gar nicht wahr, was alles um uns herum so ist und geschieht.
 
Heute habe ich mich dabei „erwischt“ – beim Gassigang durch den Volkspark. Ich schaute mich um, wo ĂŒberall Zweige, Äste und leider auch MĂŒll herumlag und noch flog… doch eigentlich wollte ich gerade am liebsten schon wieder zu Hause sein. Mir war kalt – durch den Wind… und berhaupt… Dieses Wetter finde ich nun gerade nicht ganz so rickelnd. Nun ja… also weiter ging es Richtung BrĂŒcke ĂŒber die Elmstrasse… links lagen (neue) lange HolzstĂŒcke – unverkennbar von einem gefĂ€llten oder gestĂŒrzten Baum. Im Grunde nicht wirklich etwas Neues, da in den letzten Wochen dort einige BĂ€ume gefĂ€llt wurden. Doch dieses hier war NEU!
 
„Also doch ein Opfer vom SabineSturm„, dachte ich mir noch und schaute mich dabei nach meinem Hund um, der irgendwo noch schnĂŒffelte… Dabei sah ich dann aus den Augenwinkeln diesen Baumstumpf und ging erst weiter, doch ein GefĂŒhl ließ mich nochmal umkehren um genauer hin zu schauen.
 
Wahnsinn đŸ‘»đŸ‘» dachte ich mir…. so ein schöner Geist…. und bin noch nĂ€her ran. Ich musste richtig breit grinsen, als ich die Umrisse ganz klar erkennen konnte. Mir ist bewusst, dass das was ich sehe, nicht jeder sehen kann oder mag, oder eben etwas gĂ€nzlich anderes wahrgenommen wird. Doch wisst ihr was? Das ist mir total schnurzpiepegal đŸ€ŁđŸ„ł
 
Ich zĂŒckte also mein Handy und machte einen Schnappschuß… machte mich dann glĂŒcklich auf den Heimweg… und hielt Zwiesprache mit diesem đŸ‘» „Baumgeist auf der Flucht“ đŸ‘»
 
Er „erzĂ€hlte“ mir, das er versuchte den Baum zu halten, doch der Wind war zu stark, der Boden zu aufgeweicht und dann kam die Schieflage… es hat ganz schön geknirscht, als die Wurzeln zum Teil rissen und der Baum in Bewegung kam. Er hĂ€tte nicht mehr viel Zeit gehabt, nur das nötigste geschnappt (ja ich sehe sogar (s)ein „Haustier“ auf seinem rechten Arm, den linken in die Höhe gehoben, an der eine Tasche baumelt… und dann ist er einfach gelaufen… seine feinstofflichen Haare (oben auf dem Kopf sieht es aus wie ein wehender Zopf) đŸ€­
 
Ja, so ist meine Wahrnehmung…. und nein – ich nehme weder Drogen, noch bin ich in einer Sekte oder Ă€hnlichem.
Diese Wahrnehmung erinnert mich an vieles in meiner Kindheit. Da war es fĂŒr mich „normal“, mich mit Geistwesen (EntitĂ€ten) zu unterhalten.
Mein Umfeld – bis auf meine Ă€ltere Schwester – hat dies leider zu oft als blĂŒhende Fantasie und Schwachsinn abgetan. „Hör auf dir sowas auszudenken, das ist doch nicht normal!“, war einer der hĂ€ufigsten SĂ€tze meiner Eltern und meiner Oma…. oh was hab ich mich verbogen, klein gemacht, mich gezwungen, nicht mehr hinzuschauen, hinzusehen, weil ich einfach nur „normal“ sein wollte – bloß nicht auffallen, anders sein… Ich wollte so sein, wie sie mich haben wollten…. artig, bescheiden, unauffĂ€llig, still, ordentlich gekĂ€mmt und dergleichen mehr…. Was habe ich mich fĂŒr meine Wahrnehmungen (heute sage ich meine Gabe) falsch gemacht! Sie abgelehnt, verweigert!!! RĂŒckblickend fĂŒhlt es sich an wie „amputiert“, denn ich war nicht GANZ!
 
Da jedoch genau diese Gabe in meinem Seelenplan verankert ist, kam ich irgendwann an einen Punkt in meinem Leben an, der dieses verweigern einfach nicht mehr zuließ! Und hey, ja…. das waren keine sonderlich erfreulichen Situationen, die man gern freiwillig er- bzw. durchleben möchte! Da mag ich hier und heute nicht wirklich ins Detail gehen… doch es fing wieder an sich Bahn zu brechen, als meine Kinder noch klein waren, mein Lieblingsonkel an Krebs litt und ich eines Abends im Februar 1994 den Tisch abrĂ€umte, die KĂŒhlschranktĂŒr öffnete um etwas hineinzustellen und ich im gleichen Augenblick eine BerĂŒhrung auf meiner rechten Schulter spĂŒrte und den Satz hörte: ICH WARTE AUF IHN!“ KREISCH…. Schockstarre!!! Alles was ich noch in den HĂ€nden hielt, viel runter und mein damaliger Mann kam angestĂŒrzt um zu schauen was ist…. ich sagte nur: „Ich muß sofort zu meinem Onkel“, ließ alles stehen und liegen und fĂŒhr los…. Es war das letzte mal das ich ihn lebend sah. Er war schon mehr drĂŒben als noch hier und ich saß an seinem Bett und hielt seine Hand.
Dann murmelte er, das er etwas trinken wolle und ich hielt ihm seine Flasche Wasser mit Strohalm an den Mund. Er trank 2 Schlucke und nahm dann – auf einmal völlig klar bei sich – meine HĂ€nde und bedankte sich bei mir. „Bine, pass gut auf dich auf und höre auf dein GefĂŒhl, es ist richtig!“ Er stöhnte leise auf, seine Augen kippten nach hinten und er dĂ€mmerte wieder etwas weg…
 
In dieser Nacht wechselte er die Dimensionen. Ich wusste es sofort, als ich beim Gassigang bei meinen Eltern am Haus das Licht brennen sah… Also bin ich wieder hin… er sollte gerade vom Bestatter abgeholt werden… doch er nahm den Sargdeckel nocheinmal fĂŒr mich ab… und ich erschrak! Dort lag NICHT der kranke und ausgezehrte grauhaarige Mann von gestern, sondern ein gesund aussehender junger Mann (er starb mit 50!) und schwarzen Haaren, der einen so friedlichen, fast glĂŒcklichen Gesichtsausdruck trug! Es war unglaublich….
 
… und doch habe ich dann nochmals alles wieder in mir „verschlossen“, kurz bevor meine Oma 2001 im Krankenhaus verstarb. Doch das ist dann eine andere Geschichte… magst du die auch hören/lesen?
 
Hast du Ă€hnliche Erfahrungen und dich nicht getraut darĂŒber zu sprechen? Wie geht es dir damit?
 
Ich gehe nun wieder „offenen“ durch den Tag und es ist mir egal, ob mich jemand als „ver-rĂŒckt“ bezeichnet. Hey, bitte sehr… Ich bewerte es nicht!
 
Habt einen wundervollen Tag mit vielen wundersamen Begegnungen ❀
Was ist hier wohl noch alles möglich?????

3 Kommentare zu “Von Baumgeistern, Sturmopfern, Wahrnehmungen und mehr….

  1. Danke, dass du diese Erlebnisse mit uns teilst. 🙂 Mir geht es genauso wie dir: als Kind schon andere Empfindungen gehabt, anderes gesehen und gehört. Daraufhin „gestoppt“ worden. Seit ein paar Jahren lasse ich es wieder StĂŒck fĂŒr StĂŒck zu. Habe eigentlich nie wirklich damit aufgehört, aber es nur fĂŒr mich alleine erlebt und nicht mehr anderen mitgeteilt. Ich lege mittlerweile Karten fĂŒr Freunde und Familie und bin froh, dass ich auf diese Art Hilfestellung geben kann und wieder NĂ€he zu den „unerklĂ€rlichen Dingen“ leben darf.

    Und ja – deine Beschreibung zum Baumgeist passt auf alle FĂ€lle. Er freut sich ja darĂŒber, dass du ihn gesehen hast. 🙂

    Liebe „verrĂŒckte“ GrĂŒĂŸe aus Duisburg-Rheinhausen

    Conny

    GefÀllt 1 Person

    • Liebe Conny,
      leiebn Dank fĂŒr dein Wahrnehmen meines Beitrages und das du hier einen Einblick in deine Wahrnehmungen teilst.
      Freue mich sehr darĂŒber!

      Dicken DrĂŒcker von mir zu dir ❀
      Sabine

      GefÀllt 1 Person

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