Das Drama im Mutterleib – Der verlorene Zwilling

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Das Drama im Mutterleib – Der verlorene Zwilling

von Alfred und Bettina Austermann

Bisher ist wenig bekannt, wie wichtig die Zeit im Bauch der Mutter für das weitere Leben ist. Die Reise ins Leben wird oft nicht allein angetreten. Mindestens jeder Zehnte ist zu Beginn der Schwangerschaft nicht allein. Sind Zwillinge in der Gebärmutter und einer stirbt, ist es für den Überlebenden ein gewaltiger Schock, der später nicht mehr bewusst ist. Ein Loch bleibt in der Seele zurück. Dieses ist prägend für das Leben vieler Betroffener. Quälende Sehnsucht, Einsamkeit und unerklärliche Schuldgefühle können beispielsweise die Folge dieses frühen Verlustes sein. Der verlorene Zwilling wird überall gesucht. Viele berühmte Musiker und Filmplots wie „Nell“ oder „im Rausch der Tiefe“ schöpfen aus der Suche nach dieser verlorenen Einheit.
Vielleicht sind Sie zu Beginn der Schwangerschaft nicht allein im bauch Ihrer Mutter. Sie können Ihren Bruder oder Ihre Schwester spüren. Sie hören sein oder ihr Herz schlagen und bewegen sich zusammen mit ihm oder ihr und spielen in den Ozeanen des Fruchtwassers. Eines Tages hört der Andere auf, zu wachsen. Sein Herz wird schwächer und er stirbt. Dann sind Sie allein. Nach der Geburt legt sich ein Schleier des Vergessens auf alles was Sie vorher erfahren haben. Ist alles das, was Sie damals erlebt haben, spurlos verschwunden und erledigt?

Der Diplompsychologe Alfred R. Austermann und die Sozialpädagogin Bettina Austermann begleiten seit vielen Jahren Erwachsene, Jugendliche und Kinder therapeutisch. Mit handfesten Fakten und berührenden Fallbeispielen schildern sie einfühlsam die Auswirkungen des frühen Verlustes und zeigen Wege der seelischen Heilung.

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