Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

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Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen Taschenbuch – 2015

 

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4 Kommentare zu “Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

  1. In Bezug auf die Demenz hatte ich schon jahrelang den Verdacht, dass es für die Betroffenen ein Schutzraum ist. Für die meisten jedenfalls. Ich habe jahrelang als Altenpflegerin gearbeitet und durfte diese Erfahrung machen. Auch durfte ich erleben, dass, wenn man ihnen Raum und Zeit gibt, sie sich öffnen und zu einem gesellen. Man konnte dann mit ihnen kommunizieren, sogar manchmal lachen. Wenn es dann an der Zeit war, zogen sie sich wieder zurück. Ich persönlich liebe Biografien und finde und fand es immer toll, wenn die Menschen mir aus ihrem Leben erzählt haben und ich hatte auch das Gefühl, sie erzählten gerne, wenn sie es wollten. Das Schweigen über ihr Erlebnis war damals wohl leider Gang und Gebe. Als ich später im privaten Bereich Reiki an Eltern meiner Freunde geben durfte, erlebte ich, dass auch sie anfingen, auch wenn sie mich noch nicht lange kannten, zu erzählen. Es tat ihnen gut und es war mir eine Ehre, dass sie mir soviel Vertrauen schenkten. Wir dürfen also einfach wieder lernen, zu zuhören. Es ist schon spannend, wenn auch oft traurig, was diese Menschen erlebt haben. Aber wir haben die Distanz und können alleine durch Zuhören schon helfen. Gleichzeitig können wir erkennen, warum unsere Generation so erzogen wurde, wie sie erzogen wurde und was wir davon, selbst wenn wir es auf jedenfall vermeiden wollten noch in uns haben und trotzdem weiter geben. Auch habe ich erleben dürfen, dass viele dieser Menschen es einfach wunderschön empfinden, wenn man mal liebevoll den Arm um ihre Schultern legt oder die Hand streichelt, wenn man spürt, dass sie es zulassen. So können wir beim annehmen und gleichzeitig angenommen werden unterstützen und tun gleichzeitig etwas für unser inneres Kind, so war mein Empfinden. Die Kriegsgeneration ist, so kommt es mir vor, noch mehr auf der Suche nach Liebe, in sich selbst und im außen. Wir können lernen von ihnen und vor allem fühlen was und wie es sie bewegt und uns davon bewegt.. Es kann, wenn wir bewusst mit ihnen leben, und sei es auch nur für einen kurzen Moment des Zusammenseins, uns gegenseitig sehr viel geben, gleichzeitig auch einiges in uns auflösen und zurecht rücken.
    Ich werde mir dieses Buch zulegen und bin schon jetzt sehr gespannt.

    Danke, dass Du dieses Buch vorgeschlagen hast.

    H.

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  2. Liebe Sabine
    Ich bin auch ein sehr „bemoostes“ kriegskind mit sehr böser Familien Geschichte
    . Gott sei Dank habe ich mich nicht in die Demenz geflüchtet….aber verständlich ist das schon.

    Alles liebe bis morgen Abend
    Margarete

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