Hybride Sonnenfinsternis

Bild: S. Hahner

Bild: S. Hahner

Hybride Sonnenfinsternis

3. November 2013 in Atlantik, Zentralafrika

Die Sonnenfinsternis vom 3. November 2013 ist nahezu während des gesamten Verlaufs total, nur zu Beginn ist die Finsternis ringförmig und wird deshalb als hybride Finsternis klassifiziert. Die Finsternis weist für eine hybride Finsternis mit einer Minute und 40 Sekunden eine extrem lange Totalität auf, die erst durch die hybride Finsternis von 3264 wieder übertroffen wird.

Die Totalität ist vom Atlantik und von Zentralafrika aus beobachtbar. Die partielle Bedeckung der Sonne kann bei dieser Finsternis neben dem Atlantik und dem gesamten afrikanischen Kontinent auch vom nördlichen Südamerika, von Südeuropa und von der Arabischen Halbinsel beobachtet werden.

Die Finsternis beginnt vor der US-amerikanischen Ostküste und ist von dort als partielle Verfinsterung unter günstigsten Bedingungen bei Sonnenaufgang zu sehen, wobei noch maximal 30 Prozent der Sonnenscheibe bedeckt sind.

Auf der über den Atlantik in westlicher Richtung verlaufenden Zentrallinie ist die Finsternis zu Beginn ringförmig, doch bereits nach wenigen 100 Kilometern erreicht der Kernschatten des Mondes die Erde und die Finsternis wird somit total. Zu Beginn der Totalität ist der Bereich der totalen Verfinsterung verschwindend schmal, die Breite des Schattenpfads wächst bei der Wanderung über den Atlantik auf eine Breite von fast 60 Kilometer. Die maximale Finsternisdauer von einer Minute und 40 Sekunden tritt kurz vor Erreichen des afrikanischen Kontinents ein.

Der Kernschatten erreicht den afrikanischen Kontinent in Gabun und hat dort noch eine Breite von 45 Kilometern. Über schwer zugängliche und dünn besiedelte Gebiete des mittelgebirgigen Hinterlandes erreicht der Schattenpfad zunächst den Kongo und anschließend Uganda. Dort dauert die Finsternis auf der Zentrallinie nur noch 22 Sekunden. In Kenia nimmt die Dauer der Totalität weiter ab und mit viel Glück kann die Finsternis bei Sonnenuntergang beobachtet werden. Zumindest theoretisch überstreicht der Finsternispfad noch Äthiopien und erreicht gerade noch die Grenze zu Somalia, wo sich der Kernschatten von der Erde löst. An dieser Stelle entsprechen sich der scheinbare Durchmesser von Sonne und Mond nahezu exakt, die Finsternis ist gegen Ende also gerade noch total und noch nicht ringförmig.

Reizvoll bei dieser Finsternis ist, dass die Planeten Saturn und Merkur sich in unmittelbarer Nähe der Sonne befinden. Beide stehen kaum 4 Grad von der Sonne entfernt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)

Quelle: http://www.kleiner-kalender.de/event/sonnenfinsternis/5013-atlantik-zentralafrika.html

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