Beziehungsdrama – von Thomas Kautenburger

Bild © Sabine Hahner

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Beziehungsdrama

Heute hatte ich mir ein paar Dinge vorgenommen, an denen ich arbeiten wollte. Wie so immer, kommt mir irgendetwas in die Quere, dass mich davon abhält was ich mir vorgenommen habe. Ein Freund rief an und erzählte mir von seiner Trennung (gerade jetzt)von seiner Partnerin. Er wollte im Grunde die Bestätigung, dass er nicht versagt hat, dass er alles richtig gemacht hat. Er berichtete vom Verhalten seiner- „Freundin“, dass ich gar nicht wiedergeben will. (Grausam) Er litt fürchterlich, er war am Boden zerstört. Der xte Anlauf für ein Leben in einer Partnerschaft. Ich habe ihm erzählt: ich kann dir nicht helfen deine Probleme zu lösen. Ich kann dir helfen, dass Du für immer frei bist, frei von derart eskalierenden Geschichten!

Er fragte „wie?“ Ich erzählte ihm, dass ich vor einiger Zeit, (Jahre) angefangen habe zu unterscheiden zwischen dem denkenden Verstand, = dem Ego und dem wahren Bewusstsein, dass unterhalb der Denkschwelle liegt. Ich habe dadurch erkannt, dass ich oft mir die Wahrheit so verbogen habe, dass sie für mich bequem war, d.h. ich habe an den Dingen die hoffnungslos waren (und die Zeichen der Zeit zeigten sich sehr oft) nachgehangen. (Der Versuch einen toten Gaul zum leben zu erwecken) „Wem nachgehangen?“ „Dem Verstand“ sagte ich.

Der Verstand ist ein wundervolles Werkzeug, doch er ist es, der nie ganz zufrieden ist. Der Verstand ist es, der oft in der Zukunft sich die Dinge ausdenkt, die dann oft nicht so kommen wie wir uns das vorstellen. Der Verstand ist es, der oft in alten negativen Erinnerungen fest hängt und die schmerzhafte Vergangenheit aus der Versenkung holt. Der Verstand steht für all den Fortschritt den wir erleben, für die vielen tollen Annehmlichkeiten in dieser modernen Welt. Auch der medizinische Fortschritt ist aus dem Verstand der Menschheit entstanden… ABER er steht auch für all das Leid. Kriege, Terror, Beziehungstaten u.s.w., all das entsteht durch die ungezähmte Aktivität des Verstandes. Also ich nehme meinen Verstand nicht mehr so ernst, „sagte ich“ Ich schalte ihn dann ab, wenn er anfängt schmerzhaftes oder gar Müll zu produzieren, und 95 % unseres Denkens im Alltag sind einfach Müll, unnötig, ungelegte Eier. Ich versuche soviel bewusste Momente zu schaffen, wie es nur möglich ist. Das Resultat: Die Dinge kommen alle in Ordnung und ich erlebe einen Frieden in mir, den ich in den ganzen Jahren zuvor nicht einmal im Ansatz erlebt habe. Den alten konditionierten Gedankenmustern und Versagensängste habe ich ja vor einiger Zeit schon den Kampf angesagt. Ich überschreibe meine Festplatte immer und immer wieder neu.

Dann sagte er nach meinen ganzen Ausführungen nur, nach einem Moment in dem wir beide still waren: Ich weiß, diese Frau, diese Beziehung, dass ist alles gar nicht wichtig. Mein kopf macht mich ganz verrückt. Darauf ich: siehst du, du hast es selbst erkannt, du bist Zwei, Dein wahres Bewusstsein und dein Kopf.

Thomas Kautenburger

www.festplatte-unterbewusstsein.de

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