Und Gott nahm eine Handvoll Wind

Und Gott nahm eine Hand voll Wind,
als er erschuf die Pferde.
So schnell und schön, wie sie es sind
ist nichts auf dieser Erde.

*

Und Gott nahm eine Hand voll Sand,
als er erschuf die Pferde.
Sie fliegen übers weite Land,
wie nichts auf dieser Erde.

*

Und Gott nahm eine Hand voll Glut,
als er erschuf die Pferde.
So freundlich und so wesensgut
ist keins auf dieser Erde.

*

Und Gott nahm eine Hand voll Tau,
als er erschuf die Pferde.
Auf das ihnen beim Weltenbau
vollkomm´ne Schönheit werde.

Quelle: http://www.ciao.de/Ihre_Gedichte__Test_2617598

3 Kommentare zu “Und Gott nahm eine Handvoll Wind

  1. Und Gott nahm eine Handvoll Wind,
    blies ihn weit über die Kuppen der offenen Flächen,

    hinaus in die Freiheit dessen,
    des Einen,
    dass den Stürmen zum Trotz
    des Kämpfens nicht müde,
    nicht aufgebend schwanken wollte.

    Des Windes Kraft,
    des Urnatur göttlicher Odem,
    in des Seelen Innere gelenkt,
    auf dass auch es des Atmen niemals mehr müde werde.

    Gefällt 1 Person

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